Rakentenpfeiler

Klettern
Mittel
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 8-
7+ obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 150 m
3:00 Std.  /  7:50 Std.
AusrichtungWest
AusrichtungWest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:20 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Gr. Beilstein  (2015 m)
Charakter:

Hoch droben am Großen Beilstein wo das Wort "Einsamkeit" noch eine Berechtigung hat, ausgerechnet dort sollte eine Rakete gezündet worden sein?

Warum nennt man eine Route sonst Raketenpfeiler? Nun- da gibt es wohl mehrere Möglichkeiten. Einerseits hob der wackere Testpilot im Zuge der technischen Spielereien sage und schreibe vier Mal ab wie eine Rakete. Jedes Mal mit der Bohrmaschine und viel Krimsgrams am Gurt. Allerdings immer nur mit einer Beschleunigung von einem g. Und blöderweise immer nur nach unten.
Andererseits dürfte wohl die Meinung eines langjährigen Partners des Testpiloten auch eine Berechtigung haben, - der da sagte: "man muss schon eine echte Granate oder Rakete haben, wenn man hier heroben was macht!"
Doch auch dies war, ist und bleibt falsch. Obwohl einen gewissen Schuss muss man wohl vielleicht wirklich haben. Es war einzig und allein die Form des Pfeilers, die der Route zu ihren Namen verhalft.

Die Route ist absolut nicht gefährlich, aber schon mit zwei harten Längen.

Ansonsten: Fels: perfekt!;; luftig!!! Eindrucksvoll! Schnell trocken!!

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Peter Pesendorfer, Gerhard Zink 2006/2007

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

10

Ausrüstung:

50m Einfachseil (zum Abseilen Doppelseil), Kletterausrüstung und Helm.

Zustieg zur Wand:

a) Idealzustieg: Über Beilstein Ostkante:
Vom GH Bodenbauer taleinwärts auf Forststraße, bei der ersten Wegteilung rechts weiter und nach ca. 10 min links über den Bach.

In mehreren Kehren die Steilstufe unter der Hundswand umgehend weiter auf dem guten Weg Richtung Trawiesalm. Der Weg quert ein ausgetrocknetes Bachbett, es folgen zwei Kahlschläge. Nach dem zweiten kurz vor einer kleinen Lichtung im Wald links vom Weg abzweigen und steil durch den Wald nun Richtung Rauchtal höher (Steinmann markiert die Abzweigung).

Durch ein Geröllkar nach der Waldgrenze hinauf. Der Weg verliert sich kurz in einer Wiese unter der Stangenwand, man gehe in der ursprünglichen Richtung leicht linkshaltend weiter, nach ca. 10 min "taucht" der Weg im Geröll wieder auf. Die Ostkante ist nun gut sichtbar, man steigt erst auf fast gleicher Höhe links zum Einstieg hinüber (mühsam im Geröll, aber bei genauem Hinsehen sind Wegspuren zu erkennen).

Der Einstieg befindet sich am tiefsten Punkt der Kante bei einem Plattenschuß mit Wasserrillen.

Diese bis zur Schrofenterrasse klettern und dann durch die große Beilsteinhöhle auf die Beilstein Westseite wechseln (Riesige Durchgangshöhle, keine Lampen erforderlich, Gehgelände). Auf der Westseite etwa 70hm absteigen bis zum markanten Pfeilerfuß (BH darüber ersichtlich).

b) Im Spätwinter empfiehlt sich der Zustieg mit den Tourenschiern über das Schönbergkar und die untere Salzleiten. Da man auch über die Route abseilen kann steht einem ungetrübten Abfahrtsvergnügen nichts mehr im Weg. (Der Sommerzustieg über das Schönbergkar und die untere Salzleiten ist speziell im Salzleitenbereich unangenehm und bei Feuchtigkeit auch nicht ungefährlich. Vergleichbar mit dem Zustieg zu „Hinter den Kulissen“.

Höhe Einstieg: 

1600 m

Abstieg:

In NÖ-Richtung des Gipfels beim Steilabbruch zum Sattel 2 neue BH - hier Beginn der Abseilpiste. Entweder einmal 35m direkt bis zum Sattel abseilen oder einmal 20 m und nochmals 15 m (2. Abseilstand auf Rasenpolster bei großer SU mit mehreren Bandschlingen) bis zum Sattel. Dann im Sattel rechts in die erste steile Rinne absteigen und in dieser weiter bis zum Wandfuß und über Zustieg zurück zum Bodenbauer. (siehe auch Übersicht).

Alternativ kann man auch über die Route abseilen, macht aber nur Sinn bei Zustieg b).

Infostand: 

03.06.2008

Autor: 

Peter Pesendorfer

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Vom Mürztal Richtung Aflenz bis nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen und zum Bodenbauer.

Talort / Höhe:

Thörl  - 638 m

Bilder (7)

Übersicht Raktenpfeiler

Übersicht Raktenpfeiler , Foto: Peter Pesendorfer

2. Seillänge

2. Seillänge , Foto: Peter Pesendorfer

3. Seillänge

3. Seillänge , Foto: Peter Pesendorfer

Steil

Steil , Foto: Peter Pesendorfer

Auf zum ersten Bolt der Route

Auf zum ersten Bolt der Route

Pfeiler von Süden

Pfeiler von Süden

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