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Schneidige Indianer - Urlkopf

Klettern
Schwer
(3)

Toureninfo

Die Querung in der 4. Seillänge
Diff.
Schwierigkeit 8+
7 obl.
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 180 m  /  400 Hm
4:00 Std.  /  6:00 Std.
Ausrichtung Südwest
Ausrichtung Südwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Loferer Alm - Dachboden  (1580 m)
Charakter:

Erstbegeher: Ausgesprochen schöne, abwechslungsreiche Kletterei an festem Fels. Man klettert Risse, Platten, Überhänge und Quergänge in festem Riffkalk, aber auch in gelbem Fels bei dem man sich in die Zinne N-Wand versetzt fühlt.

Michael Kräftner 2026:  Eine Traumlinie, die gemacht werden sollte. Für Kletterer, die diesem Schwierigkeitsgrad gut gewachsen sind, ist diese Linie eine musthave- Tour. Von Verschneidungen, Platten, Rissen, überhängenden Dächern und Megaquerungen ist da alles dabei. Und neben dem Verdon- Fels gibt’s im Mittelteil im gelben Wandbereich „Grosse Zinne Nordwandfeeling“. Ungemein ausgesetzt und fotogen!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

L1- 8+: zu Beginn eine Rampe rechts aufwärts, dann steil nach links in die markante Verschneidung (Schlüsselstelle mittig der Verschneidung), und diese ganz hinauf. Final über einen kleinen Überhang zum Stand.

L2- 7: anfangs plattig links aufwärts, dann rechtshaltend in die gelbe Wandzone zu Verschneidung. Diese kurz hinauf, nach links verlassen und sehr steil rauf zum Standplatz.

L3- 8: wenige Meter gerade rauf (erster bolt ist ziemlich hoch und heikel anzuklettern), dann kurz markant nach links, über das Dach fast waagrecht nach rechts darüber und weiter nach rechts oben zum Stand.

L4- 7: eine anstrengende Rissverschneidung gerade rauf, dann markant rechts waagrecht rüber zum nächsten Stand unter dem Riesendach.

L5- 8: ungemein spektakulär waagrecht nach rechts queren, zwei Meter runter steigen und dann wieder schräg rechts hinauf zu einem super Standplatz auf einem kleinen Felspodest.

L6- 7-: nochmals kurz senkrecht nach oben, dann immer leicht linkshaltend hinauf über Platten und Wasserrillen zum Ausstieg.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Die Schneidigen Indianer:

Helmut Wizani und Fidelius Scheidhacker im Sommer 2001

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

14

Klemmkeile: 

Keine

Friends: 

Keine

Ausrüstung:

komplettes Felskletterzeugs, 14 Expressen, 1-2 lange Schlingen, Doppelseil 50 m.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Grundsätzlich sehr gut abgesicherte Tour (enger als die „Schönen Tage“). Trotzdem keine plaisier- Route. Der erste bolt nach den jeweiligen Standplätzen ist oft sehr hoch gesetzt. Die nominelle Schlüsselstelle der gesamten Tour ist gleich in der ersten Seillänge (8+). Das kleine Dach in der dritten Länge (8) ist zwar recht großgriffig, aber mega pumpig. Die sehr luftige Querung in der fünften Länge ist zumeist 6+, erst im zweiten Teil gibt’s eine 8er- Stelle drinnen.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Erstbegeher: Schwierigkeit 8. Teilweise sehr luftige Kletterei !!!

Ein Rückzug aus den Dächern ist möglich. Hierfür muss aber abgeklettert werden.

Zustieg zur Wand:

Vom PP beim Haus Schönblick auf der Loferer Alm (1.564 m, Strassenschranken) in südliche Richtung anfangs eine Asphaltstrasse entlang, dann einen Forstweg folgen Richtung Grubhörndl. Bei einer markanten Abzweigung (kurz nach einem Almgatterl, zuerst nach rechts, dann nach 100 m gleich wieder nach links abzweigen und in südöstliche Richtung weiter. Der Forstweg führt hier entlang einer Wiese bis in den Wald hinein. Nun noch ca. 200 Meter auf gut sichtbarem Weg leicht bergab zur Abseilstelle „Graues Buch“. Der erste Abseiler ist orografisch rechts bei einem markanten Baum (Stacheldrahtzaun) unmittelbar am Felsabbruch durch zwei Tafeln gut erkennbar. Zweimaliges Abseilen (40 m, 50 m) bis zum Wandfuß. Dann rund 20 Minuten Richtung Westen entlang der Felswände leicht ansteigend hinüber. Der Einstieg ist beschriftet und gut zu finden.

Höhe Einstieg: 

1400 m

Abstieg:

 Vom Ausstieg der Tour wenige Meter Richtung Nordwesten in einer Latschengasse, dann rechtshaltend für wenige Meter leicht bergauf. Weiter leicht absteigend durch die Latschengasse zu einem kleinen Felsrillenbereich. Und dort dann NICHT nach rechts, sondern den schwach ausgeprägten Graben nach LINKS weiter folgen. Ab da erste kleine rote Punkte zur besseren Orientierung. Die Latschengasse ist ab da gut erkennbar. Nun immer Richtung erkennbarem Sendemast zu, eine Wiese überqueren bis zum Wanderweg. Diesem folgen und weiter zum Ausgangspunkt zurück.

Infostand: 

13.09.2026

Autor: 

Helmut Wizani & Fidelius Scheidhacker/Michal Kräftner-bergtraum.at

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über das kleine Deutsche Eck nach Lofer. Direkt im Ort beginnt die Mautstraße zur Lofereralm, man fährt bis zum Parkplatz beim Haus Schönblick hinauf. Von hier erreicht man in 40 Minuten Gehzeit das Kletterparadies Loferer Am.

Talort / Höhe:

Lofer  - 626 m

Ausgangspunkt / Höhe:

PP beim Haus Schönblick  - 1420 m

Bilder (21)

Übersicht, 
									Die Tour verläuft durch die Dachzone - der Rückzug ist nicht ganz einfach., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Übersicht, Die Tour verläuft durch die Dachzone - der Rückzug ist nicht ganz einfach., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Übersicht Zustieg
									, 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Übersicht Zustieg , Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Einstieg

Einstieg

1. Seillänge

1. Seillänge

2. Seilänge in der gelben Wandzone

2. Seilänge in der gelben Wandzone

Ab in die Mega-Dächer

Ab in die Mega-Dächer

Wow

Wow

Die Querung in der 4. Seillänge

Die Querung in der 4. Seillänge

Blick zrück

Blick zrück

Die Querung geht weiter

Die Querung geht weiter

5. Seillänge

5. Seillänge

Einstieg, 
									Beim Anschreiben der Tour., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Einstieg, Beim Anschreiben der Tour., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Erste Seillänge, 
									Hier geht es gleich zur Sache..., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Erste Seillänge, Hier geht es gleich zur Sache..., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Rauh, 
									Etwas rauh..., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Rauh, Etwas rauh..., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Beim Putzen, 
									Beim Einrichten und Putzen der Route., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Beim Putzen, Beim Einrichten und Putzen der Route., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Dach, 
									Unter dem großen Dach., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Dach, Unter dem großen Dach., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Querung, 
									Am Beginn der Dachquerung., 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Querung, Am Beginn der Dachquerung., Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Dolomiten, 
									Fast wie in der Zinn-Nordwand, oder ?, 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Dolomiten, Fast wie in der Zinn-Nordwand, oder ?, Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Wandbuch, 
									Willst du ein richtiger Indianer sein, dann trägst du dich oben ins Wandbuch ein :-), 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Wandbuch, Willst du ein richtiger Indianer sein, dann trägst du dich oben ins Wandbuch ein :-), Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Schneidige Indianer, 
									Die Schneidigen Indianer Helmut Wizani und Fidelius Scheidhacker, 
										Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

Schneidige Indianer, Die Schneidigen Indianer Helmut Wizani und Fidelius Scheidhacker, Foto: Helmut Wizani u. Fidelius Scheidhacker

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