Spätlese2010

Klettern
Schwer
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 8
7+ obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 140 m
2:00 Std.  /  5:00 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Treffauer  (2304 m)
Charakter:

Ein 5 Gänge Felsmenue am Treffauer Wandsockel.

Auftakt: III+, 35m, 6 Haken - anregend über gestuften Fels -
Vorspeise: VI, 18m, 6 Haken - nach rechts ansteigende und
aufwärmende Hangeltraverse -
1. Hauptgang: VII+, 18m, 7 Haken - unten überhängende Rissverschneidung, erst herzhaft scharf, dann angenehm in der Verschneidung ausklingend -
2. Hauptgang: VIII oder VII+A0, 25m,11 Haken
- Tropflöcher, steile Wand u. Leisten geben den Fingern und
Armen ordentlich Pfeffer, zum Schluss warten wasserzerfressene
Schwarten -
Dessert: VII, 40m, 14 Haken - süßer Platten- und Wasserrillenzauber für alpine Naschkatzen -

Getränkeempfehlung nach der Tour: mindestens 1 Weißbier auf der Wegscheidalm beim Marcus!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Matthias Dickel, Erwin Rast, Robert Franzl und Andreas
Singhammer von der Bergsteigergilde Kolbermoor, 10. 12. 2010

Seillänge: 

2 x 55 m

Expressschlingen: 

15

Ausrüstung:

55 m Doppelseil, 15 Expresschlingen und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Gut mit Bohrhaken abgesichert

Zustieg zur Wand:

Vom Gasthof Jägerwirt (Parkplatz), in Richtung Treffauer aufsteigen. Deutlich unterhalb des Wasserfalles trifft man auf den „Wilden Kaiser Steig“ (Querverbindung zur Gruttenhütte). Von dort rechts der Latschen steil über das Schuttfeld direkt zum Wandfuß des Treffauers. Der Einstieg ist rechts der Falllinie der markanten Kaminverschneidung in Wandmitte (BH, Schlinge mit Löffel).

Höhe Einstieg: 

1400 m

Abstieg:

Eine die Verdauung fördernde luftige dreimalige Abseilfahrt,
Achtung die Seillängen 2,3 u. 4 werden zusammengefasst 50m, überhängend!!!
Überprüft Eure Seillänge, sonst Schlingen einhängen und zum 3. Stand!

Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte Nr. 8 Kaisergebirge

Bemerkungen:

Mit Helm klettern, Gemsen und Kletterer in den oberen Touren können Steinschlag auslösen. VORSICHT bei Schneelage im Frühjahr - die Platten liegen in einer gefährlichen Lawinenzone (Nassschneelawinengefahr!).

In der Wegscheidalm kann man auch zu moderaten Preisen nächtigen!

Infostand: 

10.10.2010

Autor: 

Matthias Dickel / AJ

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

In Scheffau im Ort nach rechts zum Ghf. Jägerwirt abzweigen und kurz davor parken.

Talort / Höhe:

Scheffau  - 745 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz beim Gasthof Jägerwirt  - 870 m

Bilder (14)

Übersicht Multerkarwand

Übersicht Multerkarwand

Wandfoto Spätlese

Wandfoto Spätlese

2. Seillänge

2. Seillänge

3. Seillänge

3. Seillänge , Foto: Erwin

2. Seillänge

2. Seillänge , Foto: Erwin

4. Seillänge

4. Seillänge, Erwin in der leicht überhängenden Schlüsselstelle mit tollem Fels, Foto: Matthias Dickel

5. Seillänge, Erwin vor dem Stand

5. Seillänge, Erwin vor dem Stand, Geschafft! 5 Seillängen liegen hinter uns mit gestuftem Einstieg, Hangeltraverse, steiler Rißverschneidung, anspruchsvolle Tropflochkletterei, Schwarten zum Piazen, Platten und Wasserrillen zum Schluss, Foto: Matthias Dickel

4. Seillänge

4. Seillänge, Erwin beim genüßlichen Piazen an wasserzerfressenen Schwarten, Foto: Matthias Dickel

1. Seillänge

1. Seillänge, Kann man sich gut einklettern, Foto: Erwin

Am Einstieg

Am Einstieg, Gut erkennbar durch blaue Reepschnur mit Löffel, Foto: Erwin

4. Seillänge

4. Seillänge, Matthias in den Schlüsselzügen der Tour., Foto: Erwin

2. Seillänge

2. Seillänge, Der Hangelriss und Matthias wie immer bei bester Laune., Foto: Erwin

3. Seillänge

3. Seillänge , Foto: Erwin

5. Seillänge

5. Seillänge, Erwin in den steilen Platten mit Wasserrillen, Foto: Matthias Dickel

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