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Jetzt anmeldenBaltschiedertal Klettersteig
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Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Das Baltschiedertal ist das längste und zugleich auch schönste Tal im südlichen Bietschhornmassiv. Die einzigartige, wildromantische Landschaft steht unter besonderem Schutz. Das Tal versorgt die umliegenden Dörfer über die alte Wasserleitung Niwärch mit frischem Wasser. Beim Zustieg kann man nicht nur den herrlichen Blick auf das Stockhorn genießen, sondern auch einen guten Eindruck gewinnen, wie aufwändig der Bau der Leitung gewesen sein muss. Der alpine Klettersteig hat im unteren Teil zwei unterschiedlich anspruchsvolle Varianten und zieht vom Wandfuß zur fast 700 Hm höher gelegenen Wiwannihütte. Interessanteste Stelle ist ein spektakulärer Felsturm. Ansonsten überzeugt die Tour vor allem mit einem grandiosen Panorama, das die langen Schrofenpassagen im mittleren Teil fast vergessen lässt.
Schwierige Variante: In einem System aus steilen Felsstufen und Rinnen (Stelle D) auf eine große, stellenweise grasige Felsrampe. Über die Rampe zur Vereinigung mit der leichten Variante. Durch grasige Schrofen mühsam zu einem markanten Felsturm. An diesem rechts herum und ausgesetzt in eine Scharte abklettern. Durch Schrofen und über eine Felsrippe zum Ausstieg. Die leichte Variante hat anfangs kurze Steilpassagen (bis C), führt dann aber meist schrofi g und leicht bis zur Einmündung der schweren Variante.
Komplette Klettersteigausrüstung, Helm und evtl. Klettersteighandschuhe; für die Variante „Nasulecher“ zusätzlich Stirnlampe, kurzes Sicherungsseil und Karabiner/ Schlingen zur Zwischensicherung.
Der lohnende Teil des Klettersteiges ist D - man kann aber auch leichter (C) links hinaufklettern.
Von Choruderri dem Wasserleitungsweg Niwärch fast eben ins Baltschiedertal folgen. Ab Ze Steinu (1287 m) steigt der Weg merklich an. Bei einem markanten Felsblock mit großer weiß-blau-weißer Markierung zweigt links der Zustiegsweg ab. Entlang der Markierungen über den Wiesenhang bis zum Einstieg aufsteigen.
Vom Ausstieg etwa 50 Hm aufsteigen, dann zur nahe gelegenen Wiwannihütte queren. Von der Hütte der weiß-rot-weißen Markierung folgen und in den Lerchwald absteigen. Linkshaltend zu Lawinenverbauungen und im Zickzack zu einer Forststraße absteigen. Auf der Forststraße weiter absteigend durch den Telwald. Auf ca. 1240 m erreicht man bei einer kleinen Siedlung das Niwärch. Dem Niwärch flussaufwärts fast eben zurück zum Parkplatz folgen. Wer mit Bahn oder Bus angereist ist, geht auf der Straße weiter hinunter und erreicht so direkt Ausserberg.
Swisstopo 1288 Raron; 274 Visp
Die Tour lässt sich gut mit dem abenteuerlichen Höhlenklettersteig Nasulecher (B und 2-) verbinden. Diese Variante ist aber nur für erfahrene Alpinisten geeignet, da der Weg vom Trosibode zu den Nasulecher durch teilweise ausgesprochen steiles, nur spärlich versichertes Schrofen- und Waldgelände führt. Für diese Abstiegsvariante ist die Mitnahme eines Sicherungsseils dringend angeraten (an den schwierigsten Stellen sind einzelne Haken mit blauen Punkten vorhanden). Bei Begehung der Abstiegsvariante empfi ehlt es sich bereits in Ausserberg zu parken.
Axel Jentzsch-Rabl
Ausgangspunkt / Anfahrt
Auf der A9 nach Visp und über Baltschieder nach Ausserberg. Durch das Dorfzentrum und ansteigend in die nordöstliche Richtung zum Parkplatz Choruderri. Die Zufahrtsstraße ist ab Ausserberg taxpfl ichtig. Mit Bahn/Bus: Mit der Bahn über Spiez oder Brig nach Ausserberg. Eventuell mit dem Bus weiter nach Ausserberg Dorf und von dort zu Fuß zum Choruderri Parkplatz.
Ausserberg - 1008 m
Choruderri - 1264 m



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