Fadensteig

Klettersteig
Leicht
(0)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit A , 1-
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 800 Hm  /  1200 Hm
2:30 Std.  /  6:10 Std.
Absicherung
AbsicherungAlpin
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:40 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Schneeberg  (2076 m)
Charakter:

Der Fadensteig ist kein echter Klettersteig, da er nur auf wenigen Metern versichert ist! Er ist aber für geübte Bergsteiger und trittsichere Wanderer eine der kürzesten und meistbegangenen Routen, um den Schneeberg zu besteigen, und gilt somit fast als Normalweg. Auch im Winter erfreut sich der Faden bei Skitourengehern großer Beliebtheit, doch kann er bei Vereisung (ohne Steigeisen) rasch zur tödlichen Falle werden.


Die Schwierigkeiten finden sich in den Fadenwänden und den Felswänden vor dem Hochplateau, ab dem Hochplateau gib es einen mit Stangen markierten Wanderweg.

Genaue Routenbeschreibung:

Die Besteigung des Schneebergs über den Fadensteig beginnt direkt hinter dem Holzzaun der Edelweißhütte am Fadensattel (1235 m), bis dahin entweder zu Fuß über die Piste oder mit dem Sessellift. Nach dem Zaun weist ein Schild links zur Fischerhütte und erinnert nocheinmal daran, dass dieser Aufstieg auf den Schneeberg nur für Geübte geeignet ist. Der markierte Weg führt aber erstmal gemütlich durch den Wald hinauf zum Fuße der Fadenwände, die man in einem Zickzack (Klettern bis 1-) überwindet. Dannach geht es von einem Absatz über das sogenannte Fadendreieck, einer Geröllhalde, zum nächsten Felsaufschwung vor dem Hochplateau. Dort trifft man auf die einzige Versicherung, ein Drahtseil das über ein Geröll-Steilstück zu den Felsen führt. Danach geht es über felsiges Gelände (max. 1-) hinauf zum Hochplateau. Dort folgt man dem Weg nach Süden zur Fischerzütte.   

Ausrüstung:

Keine Klettersteigausrüstung erforderlich, da kein richtiger Klettersteig. Festes Schuhwerk und klasssiche Bergausrüstung. Im Winter Steigeisen!

Bemerkung zu den Versicherungen:

Es gibt nur ein kurzes Sicherungsseil am Ende des Fadendreiecks. Ansonsten unversichert!

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Es sind nur wenige Meter versichert. Die anderen Felspassagen mussen teils kletternd bis 1- überwunden werden. Es überwiegt aber bei weitem das Gehgelände!

Zustieg zur Wand:

Entweder mit der Salamander Sesselsbahn  auf den Fadensattel und in 5 Min. von der Bergstation zur Edelweisshütte = Beginn des Fadensteigs, oder zu Fuß in 40 Min. über die Skipiste (immer am linken Rand bleiben) und zuletzt auf einem Weg hinauf zur Hütte.

Höhe Einstieg: 

1225 m

Abstieg:

Wie Aufstieg. 

Alternativ und deutlich kürzer kann man von der Fischerhütte in südlicher Richtung zum Damböckhaus und zur Bergstation der Zahrandbahn absteigen. (1 Std.)

Bemerkungen:

Bei Schlechtwetter ist das Hochplateau extrem gefährlich. Quasi keine Sicht und oft ganz starke Winde machen eine Ortientierung und ein Fortkommen fast unmöglich.

Bei Vereisung im Winter ist der Fadensteig ohne Steigeisen lebensgefährlich. 

Infostand: 

18.09.2015

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über die Südautobahn bis nach Wr. Neustadt West (Schneeberg ist angeschrieben) und dann nach Puchberg am Schneeberg. Von dort nach Losenheim bis zur Talstation des Sesselliftes.

Talort / Höhe:

Puchberg am Schneeberg  - 585 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Sessellift Losenheim  - 872 m

Bilder (5)

Übersicht Schneeberg Fadensteig

Übersicht Schneeberg Fadensteig , Foto: Andreas Jentzsch

Aufstieg über dem Fadensteig

Aufstieg über dem Fadensteig , Hier am Ende des Fadendreiecks vor den Versicherungen, Foto: Andreas Jentzsch

Aufstieg über dem Fadensteig

Aufstieg über dem Fadensteig

Aufstieg über dem Fadensteig

Aufstieg über dem Fadensteig , Foto: Andreas Jentzsch

Aufstieg über den Fadensteig im Winter

Aufstieg über den Fadensteig im Winter , Foto: Andreas Jentzsch

Kommentare

Neuer Kommentar
Zum Verfassen von Kommentaren bitte anmelden oder registrieren.