Fernau Express Klettersteig

Klettersteig
Schwer
(5)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit E
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 160 Hm  /  350 Hm
1:45 Std.  /  2:45 Std.
Absicherung
AbsicherungSehr gut
AusrichtungOst
AusrichtungOst
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:15 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:45 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Egesengrat  (2631 m)
Charakter:

Gewaltig schwere Steiganlage, die neben den extrem schweren Einzelstellen auch wegen der kaum vorhandenen Rastmöglichkeiten hohe Ansprüche an ihre Begeher stellt. Trotz der geringen Wandhöhe gehört der Klettersteig wegen der vielen schweren Einzelstellen zu den schwersten Steiganlagen in Österreich. Der Steig verläuft links des bekannten Fernau-Klettersteiges und hat denselben Zu- und Abstiegsweg. Vom Gipfel des Egesengrat hat man einen guten Einblick in die Stubaier Gletscherwelt und beim Abstieg zur Dresdnerhütte landen kleine Bergseen zum verweilen ein.

Genaue Routenbeschreibung:

Das durchgehende Stahlseil weist den Weg, an den steilen Stellen sind die Klammern und Trittbügel meist an der richtigen Stelle. Der Steig sollte nur mit kompl. Klettersteigausrüstung oder besser mit Seilsicherung gemacht werden.

Ausrüstung:

Kompl. Klettersteigausrüstung und Helm und unbedingt Sicherungsseil für schwächere Geher. Für Kinder nicht geeignet.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Sehr gut mit Stahlseil, aber nur mit wenigen Klammern abgesichert.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Extrem schwerer Klettersteig, zwei Stelle E oft D und C/D.

Zustieg zur Wand:

Von der Mittelstation zur Dresdner Hütte aufsteigen und nördlich der Hütte den roten Markierungen zum Einstieg (Tafel) an der Ostkante folgen (15 Min. ab Mittelstation). Die Dresdner Hütte ist auch in gut 1,5 Stunden vom Tal aus zu erreichen (Weg direkt unter der Seilbahn).

Höhe Einstieg: 

2380 m

Abstieg:

Vom Ausstieg entlang des Grates zum Gipfel. Von dort folgt man westlich dem Grat und steigt dann auf Steigspuren zu einem kleinen Bergsee ab, von diesem zurück zur Dresdnerhütte (35 Min. vom Gipfel bis zur Hütte). Für den Abstieg ins Tal empfiehlt sich der Weg durch die Wilde Grube (vom Grat in westlicher Richtung absteigen), aber auch dort wurden Skipisten in den Berg gesprengt. Wer etwas mehr Zeit hat, wählt den landschaftlich eindrucksvollen Weg über den Mutterberger See und gelangt so wieder ins Tal (2 Std.).

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

AV-Karte 31/1, Stubaier Alpen - Hochstubai
BEV ÖK, 147, Axam und ÖK 174, Timmelsjoch
Kompass WK 83, Stubaier Alpen
Freytag & Berndt WK 241, Innsbruck - Stubai - Sellrain - Brenner

Bemerkungen:

Der Fernau Express Klettersteig, gehört zu den schwersten Klettersteigen in Österreich. Der Steig ist extrem schwerer und anstrengend! Wer schon am Einstieg oder an der ersten E-Stelle Probleme hat, soll auf jeden Fall umkehren! Nicht bei Nässe begehen (Flechten)!

Infostand: 

13.08.2016

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Brennerautobahn bis zur Abfahrt Stubaital und im Stubaital bis nach Neustift - ab hier weiter bis zur Mutterbergalm. Auto bei der Talstation der Stubaier Bergbahnen abstellen und mt den Stubaier Bergbahnen zur Station Fernau auffahren (erste Ausstiegsmöglichkeit).

Mit Öffis: Mit der Bahn bis Innsbruck Hbf. oder Fulpmes und weiter mit dem Linienbus (Linie 590) bis Neustift im Stubaital Mutterbergalm.

Talort / Höhe:

Neustift im Stubaital  - 993 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Mittelstation Fernau  - 2294 m

Bilder (33)

Übersicht

Übersicht, Unten rechts der Fernau-Klettersteig, links davon die kurzen Übungsklettersteige und links oben der extrem schwere Fernau Express Klettersteig., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zustieg

Zustieg, Zustieg zum Fernau-Express-Klettersteig, Foto: Dieter Wissekal

Einstieg

Einstieg, Im plattigen Einstiegsbereich, Foto: Dieter Wissekal

Kante

Kante, Luftige Kante (D) vor der ersten Schlüsselstelle, Foto: Dieter Wissekal

Überhang

Überhang, Der Überhang (E) ist die erste Schlüsselstelle, Foto: Dieter Wissekal

Grat

Grat, Gratpassage (C) nach der ersten Schlüsselstelle, Foto: Dieter Wissekal

Platte

Platte, Am Ende der steilen Platte vor der Kaminrinne, Foto: Dieter Wissekal

Kaminrinne

Kaminrinne, In der Kaminrinne (C), Foto: Dieter Wissekal

Kamin

Kamin, Im unteren Teil (D) des Klammerkamins, Foto: Dieter Wissekal

Kamin

Kamin, Im oberen Teil (D/E) des Klammerkamins, Foto: Dieter Wissekal

Kante

Kante, Die sehr steile Kante (E) nach dem Klammerkamin ist die zweite Schlüsselstelle, Foto: Dieter Wissekal

Pfeiler

Pfeiler, Ein Pfeiler (C) im letzten Drittel, Foto: Dieter Wissekal

Pfeiler

Pfeiler, Ein Pfeiler im letzten Drittel, Foto: Dieter Wissekal

Grat

Grat, Am Grat (B), Foto: Dieter Wissekal

Egesengrat

Egesengrat, Am 2631 m hohen Gipfel des Egesengrats, Foto: Dieter Wissekal

Ortstafel von Dresden

Ortstafel von Dresden, Gleich hinter der Hütte auf dem Zustiegsweg steht die Ortstafel..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gelbe Tafel am Einstieg.

Gelbe Tafel am Einstieg., Vorbei am Einstieg des Fernau Klettersteiges erreicht man 40 Hm höher den Einstieg des Express Sportklettersteiges (gelbe Talfe)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Plattig

Plattig, Unten über Platten aufwerts bis zu einer Kante., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kante

Kante, Nach der Kante quert man luftig zur ersten E-Stelle (Überhang)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

E-Überhang

E-Überhang, Im ersten Überhang, dieser es sehr schwer zu überklettern. Dieser Überhang ist die erste E-Stelle., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platte

Platte, In der steilen Plattenwand (C/D und D), die zum großen Kamin führt., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ende Plattenwand

Ende Plattenwand, Am oberen Ende der Plattenwand, dort wird es nur unwesentlich leichter., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstieg Kamin

Einstieg Kamin, Der Einstieg in den schweren Kamin im Mittelteil., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Klammer Kamin

Klammer Kamin, Im Kamin, der unten etwas leichter ist und vor der Linksquerung eine D-Stelle hat., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Querung

Querung, In der extrem ausgesetzten Querung, kurz vor der zweiten E-Stelle., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

2te E-Stelle

2te E-Stelle, Genau an der Kante steil hinauf, wenn man mit dem Fuß auf der einzigen Klammer steht, hat man es geschaft., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Grat zwischen zwei Pfeilern

Grat zwischen zwei Pfeilern, Auf dem kurzn Grat zwischen den beiden schweren Pfeilern im oberen Teil., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Letztes Steilstück

Letztes Steilstück, Das letzte Stück (D/E) vor den Ausstiegsschrofen hat es noch einmal in sich, man muss fast ohne Tritte senkrecht hinauf., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Geschaft...

Geschaft..., die Hauptschwierigkeiten sind überwunden, jetzt nur noch ein paar leichte Meter bis zum Steigende., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kurz vor dem Ende

Kurz vor dem Ende, Im leichten Gelände unter dem Ausstieg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gipfelgrat

Gipfelgrat, Auf dem Steig zum Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Bergsee

Bergsee, Bei einem der kleinen Bergseen auf dem Abstiegsweg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kante

Kante, Luftige Kante (D) vor der ersten Schlüsselstelle, Foto: Dieter Wissekal

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