Hoch Wilde Südanstieg

Klettersteig
Leicht
(1)

Toureninfo

Kurz vor dem Hochwilde Gipfel - Hochwilde Süd
Diff.
Schwierigkeit A/B , 1-
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 290 Hm  /  1810 Hm
1:00 Std.  /  10:00 Std.
Absicherung
Absicherung Mittel
Ausrichtung Südost Süd
Ausrichtung Südost, Süd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 5:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 4:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Hochwilde  (3485 m)
Charakter:

Der Südanstieg auf die Hochwilde ist im Grunde ein einfacher schwarzer Bergweg, bei dem die steilen Passagen alle mit Stahlseilen ausgestattet sind. Bei der steilsten Stelle gibt es sogar Trittklammern. Der Weg ist gut markiert und wird auch von vielen Wanderern gemacht. Direkt am Einstieg liegt die Stettiner Hütte, gleich hinter der Hütte beginnt der Gipfelaufstieg. Der Südanstieg ist deutlich einfacher als der Anstieg von Norden (Gletscher) und führt auch auf den höchsten Hochwilde Gipfel. Der Grat zwischen den beiden Gipfeln ist auch mit Stahlseilen ausgestattet. Dieser wird aber in der Regel nur von Hochtourengehern von der Nordseite aus gemacht. Von Süden ist die Hochwilde eine lange, aber einfache Bergtour mit kurzen Klettersteigpassagen unterhalb des Gipfels - toller Rundumblick von ganz oben ist natürlich garantiert.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Auf ca. 3200 - dort wird der Aufstieg anspruchsvoller - entweder gehend. Klettersteig bis A/B oder ganz einfache Kletterei (1-) über kurze steile Abschnitte (alle steilen, ausgesetzten Passagen sind mit Stahlseil gesichert) aufwärts. Man quert etwas später nach links zum Südgrat und folgt diesem zu einem markanten Absatz mit Steinmann. Danach kommen die steilsten Klettersteigpassagen (bis A/B) rechts vom Grat. Weiter oben wird der Grat einfacher und man geht zum Gipfelkreuz auf 3485 m.

Erhalter:

AV bzw. TVB

Ausrüstung:

Viele Wanderer gehen ohne jegliche Ausrüstung auf den Gipfel (einige versuchen es sogar mit ihrem Hund). Vor allem bei viel Andrang ist ein Helm aber zu empfehlen. Für nicht so versierte Bergsteiger besser auch ein Klettersteigset.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Seilsicherung ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber als ausreichend zu gut/mittel zu bezeichnen (Stand Sommer 2026).

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Klettersteigpassagen bis A/B, meist um A; kurze Kraxelei bis 1-. Trittsicherheit ist unbedingt nötig!

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz vor dem Ort Pfelders durch den Ort und bis ans Talende (Weg Nr. 8) zur Lazinser Alm. Dort beginnt ein steiler Zickzackweg (Nr. 8), der weiter oben flacher wird. Man folgt diesem Weg bis zur Stettiner Hütte. Direkt bei der Hütte auf dem markierten Weg Nr. 48 in Richtung Norden. Man kommt an einem kleinen Bergsee vorbei, der Weg wird steiler und führt östlich um eine Geländekante. Ab hier wird der Weg etwas anspruchsvoller und man lässt bei den ersten Seilsicherungen am besten seine Stöcke zurück. Alternativer – minimal längerer Zustieg vom Pfossental: Man folgt dem Wanderweg 24 taleinwärts und steigt am Ende steiler zum Eisjöchel 2895 auf, dort zur nahe gelegenen Stettiner Hütte und weiter wie oben.

Höhe Einstieg: 

3200 m

Abstieg:

Wie Aufstieg auf dem schon bekannten Weg absteigen.

Bemerkungen:

Die Tour ist nicht wirklich anspruchsvoll, die Längen - wenn man zu Fuß vom Tal aus startet - sollte man aber nicht unterschätzen. Als zweitägige Tour bietet sich die Stettiner Hütte als idealer Stützpunkt an.

Man kann mit dem E-Bike durch das Pfossental (Schnalstal) bis zur Stettiner Hütte fahren - ist aber nur etwas für versierte E-Bike-Fahrer. 

Zu Fuß ist der wie hier beschriebene Aufstieg von Pfelders am schnellsten (auch dort macht für die ersten 200 Hm ein Bike/E-Bike Sinn).

Die Route ist durch die Südlage recht schnell schneefrei. Im Zweifel erkundigt man sich bei der Stettiner Hütte über die Verhältnisse.

Anm.: In einigen Beschreibungen wird die Bike-Runde Schnalstal - Hochwilde - Pfelders - Meran beschrieben. Der Weg (Kriegsstraße) von der Stettiner Hütte hinunter nach Pfelders wurde aber unten wegen Steinschlag verlegt - ist mit dem Bike nur noch für Downhill-Experten zu befahren.

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über den Jaufenpass (bzw. auch das Timmelsjoch) oder von Meran nach Moos im Passeiertal und von dort weiter nach Pfelders. Vor dem Ort ist ein großer, gebührenpflichtiger Parkplatz. Öffis: Mit dem Bus nach Pfelders.

Talort / Höhe:

Pfelders  - 1630 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz vor Pfelders  - 1630 m

Bilder (13)

Übersicht: Hochwilde Südseite mit den Zustiegen

Übersicht: Hochwilde Südseite mit den Zustiegen

Übersicht: Der Südanstieg im Detail oberhalb der Stettiner Hütte

Übersicht: Der Südanstieg im Detail oberhalb der Stettiner Hütte

Der Start zur Hochwilde in Pfelders

Der Start zur Hochwilde in Pfelders

Auf halben Weg zur Stettiner Hütte - Hochwilde Süd

Auf halben Weg zur Stettiner Hütte - Hochwilde Süd

Blick von der Stettiner Hütte hinauf zur Hochwilde.

Blick von der Stettiner Hütte hinauf zur Hochwilde.

Der Weg 48 beginnt genau b ei der Hütte - Hochwilde Süd

Der Weg 48 beginnt genau b ei der Hütte - Hochwilde Süd

Eine der ersten Seilpassagen - Hochwilde Süd

Eine der ersten Seilpassagen - Hochwilde Süd

Die Seilpassage vor der lange Querung zum Südgrat - Hochwilde Süd

Die Seilpassage vor der lange Querung zum Südgrat - Hochwilde Süd

Ein der einfache Kletterpassagen - Hochwilde Süd

Ein der einfache Kletterpassagen - Hochwilde Süd

Beim großen Steinmann - Hochwilde Süd

Beim großen Steinmann - Hochwilde Süd

Kurz vor dem Hochwilde Gipfel - Hochwilde Süd

Kurz vor dem Hochwilde Gipfel - Hochwilde Süd

Schon wieder beim Abstieg - Hochwilde Süd

Schon wieder beim Abstieg - Hochwilde Süd

Blick zum Eisjöchl - Hochwilde Süd

Blick zum Eisjöchl - Hochwilde Süd

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