"Die Versteckte" Krumme Ries

Skitour
Schwer
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit3  /  5
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Aufstieg
Aufstieg1100 Hm
Aufstiegszeit
Aufstiegszeit2:30 Std.
Snowboardgeeignet
SnowboardgeeignetNein
Schneeschuhgeeignet
SchneeschuhgeeignetNein
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Schneeberg  (2075 m)
Charakter:

Sehr steile, enge Rinne, die nur bei besten Verhältnissen zu fahren ist. Einige Stellen bis 50°- wirklich nur was für sehr sichere Schifahrer! Die Rinne sollte unbedingt vorher im Aufstieg besichtigt werden.

Genaue Routenbeschreibung:

Aufstieg:
a) Über den Fadensteig: Ausgangspunkt ist Losenheim bei der Talstation des Sesselliftes. Über die Schipiste Richtung Sparbacherhütte und vor dieser links über den markierten Fadensteig aufs Hochplateau und weiter zur Fischerhütte.
b) Vom Schneebergdörfl: Nur im späten Frühjahr bei Firn und wenig Schnee zu empfehlen: Gleich hinter dem Bauernhof ("Schwobnmichl") geht rechts ein gelb markierter Weg (Schild) zur Breiten Ries ab- diesen folgen. Bei der letzten Kehre unmittelbar vor der Breiten Ries links weg in die Krumme Ries hinein. Diese weiter aufsteigen. Der Einstieg zur Rinne befindet sich ca. 50 Hm über dem tiefsten Punkt am Zusammenschluß westl.- und östl. Krumme Ries unmittelbar über einem großen Latschenfeld. Die Rinne immer gerade empor. Am höchsten Punkt links ca. 20 Hm absteigen in die Geheime Krumme Ries. Diese aufsteigen bis zum Ausstieg.
c) Zahnradbahn: Ab Ende April können gehfaule Firnratten auch mit der Zahnradbahn auffahren. Von der Bergstation geht es dann in einer halben Stunde zum Damböckhaus und weiter zur zur Einfahrt Geheime Krumme Ries.

Abfahrt:
Von der Fischerhütte in östlicher Richtung über die "Hausries" in den unten flacher werdenden Graben abwärts (ca. 150 Hm). Im Graben nordöstlich weiter bis zu einer markanten Einsattelung. Von dort in südöstl. Richtung unmittelbar am Hochflächenabbruch entlang- ca. 30 Hm leicht ansteigend zur Einfahrt Geheime Krumme Ries. Gleich steil runter (45°) zur ersten Engstelle. Diese (>45°) bei viel Schnee gerade runter oder orografisch rechts umfahren. Im breiteren Teil der Rinne (ca. 120 Hm unter der Einfahrt) nun scharf links weg und ca. 20 Hm wieder aufsteigen. Unter einer kompakten Felswand gehts nun die Rinne sehr steil abwärts (45-48°). Drei Engstellen mit bis zu 50° sind zu meistern. Bei einer markanten Rinnenteilungs orografisch links!! weiter. Rechts gehts zwar toll runter, aber unten wartet dann ein ca. 20 m hoher Felsabbruch.
Nach einer letzten Engstelle in die westl. Krumme Ries hinein.

Im anschließenden weiter werdenden Kar eher linkshaltend abwärts- dabei immer weniger steil- bis zum Beginn des Waldes bei einem kleinen Hochstand. Durch den Wald abwärts bis zum ersten Forstweg. Entweder den Weg weiter über das Schrattental ins Schneebergdörfl oder aber weiter runter zum zweiten Forstweg- linkshalten und über eine weitere kleine Waldstufe zum Weg in die Breite Ries. Nun kurz bergauf (ca. 15 Hm) mit gelber Markierung. Man trifft nun auf den Weg nach Losenheim (rot markiert).

Abfahrt: 

1100 Hm

Bemerkungen:

Rinne unbedingt im Aufstieg begehen, einerseits um die Verhältnisse abzuchecken und andererseits, um die Einfahrt auch zu finden.

Infostand: 

28.04.2005

Autor: 

Michi Kraeftner

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über die Suedautobahn bis nach Wr. Neustadt West (Schneeberg ist angeschrieben) nach Puchberg am Schneeberg. Von dort nach Losenheim bis zur Talstation des Sesselliftes oder nach dem Ort Puchberg links weg ins Schneebergdörfl. Parkplatz bei einem kl. Sägewerk ("Schwobnmichl").

Talort / Höhe:

Puchberg am Schneeberg  - 585 m

Bilder (3)

Übersicht Krumme Riesen

Übersicht Krumme Riesen, Die Versteckte = grün, Foto: Michi Kräftner

Aufstieg

Aufstieg, Bei steilen Rinnen steigt man am bestern vorher durch die Rinne auf, um so die Verhältnisse zu checken., Foto: Michi Kräftner

Zugang

Zugang, ... von der 'Geheimen Krummen Ries' aus., Foto: Michi Kräftner

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