Die Vollendung

Klettern
Schwer
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 8
7+ obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 250 m
4:00 Std.  /  6:10 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:40 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Hochzinödl Nordwand  (1300 m)
Charakter:

Die Route ist ein altes Projekt von mir und begradigt die Unvollendete im unteren Teil.

Nach wie vor sind die steilen Ausstiegslängen die anspruchsvollsten, in der ersten Länge ist der flache Piaz nach dem Überhang die technische Schlüßelstelle der Route.

Die Route wurde im Vorstieg eingerichtet und großräumig von Graspolstern gereinigt. Der Fels ist exzellent und in Verbindung mit den oberen 3 Längen der Unvollendeten ergibt sich eine tolle gerade Linie. Die Kletterei zählt zum Besten, was das Gesäuse in diesem Grad zu bieten hat.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Jürgen Kaltenbäck, Vroni Tenczer und Robert Roithinger, Mai 2003

Erste durchgehende o.s. Begehung durch Walter Kerndler mit Robert Roithinger

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

10

Klemmkeile: 

bis ca. Gr. 4

Friends: 

bis ca. Gr. 4

Ausrüstung:

Sortiment Stopper, Friends und Hex. bis ca. 4., es sind keine besonders kleine Größen erforderlich, Schlingen, 10 Express, Doppelseil,

Bemerkung zu den Versicherungen:

8/E3

An den Ständen gibt es Bolts. Zwischenbolts gibt es nur dort, wo keine guten Sicherungen gesetzt werden können. 7+ ist obligat und muß weitgehend selber abgesichert werden. Das Platzieren der Sicherungen ist der Schwierigkeit entsprechend nicht besonders anstrengend.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

8/E3. 7+ ist obligat und muß weitgehend selber abgesichert werden.

Zustieg zur Wand:

Von der Kummerbrücke in max. 40 Minuten zum Einstieg von Spiegelglatt. Über die ersten 3 Längen derselben in den Kessel oberhalb des Wasserfalls. Auf den Bändern nach rechts und Einstieg rechts einer Wandeinbuchtung bei einem Standbolt.h

Höhe Einstieg: 

1000 m

Abstieg:

Abseilen wie im Topo und auf dem Wandfoto eingezeichnet, oder wie in der Skizze durch Schutt vom Latschenkopf am Ausstieg nordwestlich abwärts. Über kurze, meist nasse Stufen (Bach der unten in den Wasserfall mündet!) zurück aufwärts und durch Wald nach rechts zum Beginn der Leitern des Wasserfallweges.


Vom Ausstieg ca. 20 min bis zu den ersten Leitern. Dann ca. 30min bis zum Einstieg zurück. Ein etwas kürzerer Weg führt wie im Foto eingezeichnet am Fuß der den Wasserfallbach nördlich begrenzenden Wand auf Gamssteigspuren direkt zum Wasserfallweg. Die Rampe am Beginn der Querung erfordert Kletterei bis ca. 3+, dann geht es auf Rasenbändern und durch lichten Wald weiter. Bei Näße besteht hier aber große Absturzgefahr!

Kartenmaterial:

ÖK 99 Rottenmann und ÖK 100 Hieflau, Kompass WK Nr. 69 Gesäuse, AV Karte Nr. 16 Ennstaler Alpen

Bemerkungen:

Eine sehr ernste alpine Tour!!!

Infostand: 

13.06.2004

Autor: 

Robert Roithinger

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto oder mit der Bahn bis zum Bahnhof Gstatterboden im Gesäuse.

Talort / Höhe:

Gstatterboden  - 577 m

Bilder (4)

Wandübersichte Hochzinödl Nordwand

Wandübersichte Hochzinödl Nordwand, Die Vollendung ist rot, der 'Zustieg' hellblau und die Abstiege hellgrün eingezeichnet., Foto: Robert Roithinger

2. Seillänge

2. Seillänge, Ronny Newerkla werkelt sich durch die 2. Länge der "Vollendung", Foto: Robert Roithinger

Weiter Oben

Weiter Oben, Otto Koutny genießt die Kletterei und die Ausgesetztheit (Vollendung)...., Foto: Robert Roithinger

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