Gelber Pfeiler

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 7
6 obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 200 m
4:30 Std.  /  6:50 Std.
AusrichtungOst
AusrichtungOst
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:50 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Klobenwand  (1000 m)
Charakter:

Abenteuerliche, alpine, großteils an Normalhaken gesicherte Klettertour in einem verwaisten Teil des großen Höllentals. Meist steile und luftige Risskletterei. Zumeist guter Fels.

Die Tour ist mit Ausnahme des heiklen Einstiegs (erster Haken etwas weit oben)  an den schwierigen Stellen gut A0 oder A1 machbar. An der Crux (4.SL, UIAA 7) besonders dicht gesichert. 

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo

Erstbegeher / Erstbesteiger:

 A. Kapfenberger, G. Homola 1971

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

14

Klemmkeile: 

Mittlere Keile

Friends: 

Cams 0,4 - 3

Ausrüstung:

14 Expressen, Mittlere Klemmkeile, ein Satz Friends (Cams 0,4 bis 3).  Einige Bandschlingen (zum Verlängern der Sicherungen und zum Nachbessern des schlechten Standes nach der 4. Seillänge) und ev. einige Reepschnüre (zum Abbinden von einigen nicht ganz festen Normalhaken), 2 x 60 m Halbseile. Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Spartanisch saniert. Stände zum Teil gebohrt.  Stand nach der 4. Seillänge an 2 schlechten Normalhaken, die mit Klemmkeilen und Friends im Riss darüber nachgebessert werden können! 

Üppige Normalhakenabsicherung, meist ok. Nur 2 Bohrhaken sowie einige Sanduhren und 2 Holzkeile (!) in den Seillängen vorgefunden. 

Zustieg zur Wand:

Ca. 250 Hm. Vom Parkplatz kurz zurück und durch den grünen Zaun. Danach dem Talgrund des Gr. Höllentals folgen. Kurz nach der Einmündung des Schönbrunnersteiges (von links, hierher auch vom Weichtalhaus oder vom Parkplatz bei der Lawinengalerie) etwa 300 Meter auf der Forststraße bis zu einer Rechtskurve weiter. Von hier hat man rechtsseitig einen guten Blick auf den Wandkomplex des „Gelben Pfeilers“ und der „Neuen Generation“ (s. Übersichtsfoto). Von hier oder kurz davor rechtshaltend (es zweigt in dem Bereich auch ein grasiger, relativ breiter, aber kurzer Weg rechts vom Hauptweg ab, Steinmann, den man bis zum Ende verfolgen kann, danach vorwiegend weglos weiter Ri. Wand) ohne Weg im Wald (teils über Steilschrofen und Geröll) zum tiefsten Punkt des zuvor eingesehenen Wandkomplexes aufwärts. Nun stets den Wandfuß auf schlecht ausgetretenem Steig schräg rechts hinauf bis zum Einstieg in einer felsigen Sackgasse. Blaue Einstiegsaufschrift plus Dose mit Wandbuch der  „Neue Generation“. Der „Gelbe Pfeiler“ zweigt nach etwa 5 Klettermetern links von der „Neuen Generation“ ab.

Höhe Einstieg: 

800 m

Abstieg:

Entweder über den abschüssigen Mariettasteig (2-3, luftige Steilschrofen, seit 2012 auch Abseilhaken vorhanden) oder viermal (3 x über die Bohrhakenstände,sowie über den Baum (Ende 2. SL)) abseilen. 2x60 m Seil! (d.h. es ist möglich, vom Ende der 5. direkt bis zum Ende der 2. SL (Baum) mit zwei 60m-Halbseilen abzuseilen!) 

Achtung beim Abseilen vom Ausstiegsstand! Die beiden neuen Bohrhaken sind in unterschiedlicher Höhe platziert, wodurch ein Abseilen durch beide Bohrhaken dazu führt, daß sich die Seile wegen der Seilreibung nicht mehr abziehen lassen!! Deshalb nur durch einen Bohrhaken fädeln und die Bohrhaken zwecks Redundanz ev. mittels Reepschnur verbinden!

Stützpunkt:
Bemerkungen:

Nach der 3. Seillänge nicht den Normalhaken nach rechts folgen!! Sonst Verhauer in die nicht mehr begangenen, sehr brüchigen Pfeilerrisse! Stattdessen vom Normalhakenstand kurz nach links und nach oben weiter.

Der Abstieg ist entweder über den abschüssigen Mariettasteig (2-3) oder durch Abseilen über die Route möglich. 

Sonne bis 13.00 Uhr!

Infostand: 

13.08.2014

Autor: 

Peter Michael Sochovsky

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto über die A2 und dann die S6 nach Gloggnitz und weiter über Reichenau ins Höllental. Vorbei an Kaiserbrunn bis kurz nach dem Weichtalhaus, nach der Lawinengalerie auf der linken Straßenseite ein großer Parkplatz kommt. Alternativ kann man auch vor der Lawinengalerie bzw. beim Weichtalhaus parken

Talort / Höhe:

Hirschwang  - 510 m

Bilder (13)

Übersicht Gelber Pfeiler

Übersicht Gelber Pfeiler, Grün = Gelber Pfeiler Rot = Neue Generation, Foto: Erwin Kupfer

3. Seillänge

3. Seillänge

Einstieg

Einstieg

1.SL Crux, ca 7-

1.SL Crux, ca 7-

Blick in Risskamin 2.SL

Blick in Risskamin 2.SL

3. Seillänge

3. Seillänge

Einstieg in die überhängende Crux der 4.SL, UIAA 7

Einstieg in die überhängende Crux der 4.SL, UIAA 7

Die entscheidenden Meter der 4. SL

Die entscheidenden Meter der 4. SL

Weisse Wandkletterei oberes Drittel der 4. SL, UIAA 6

Weisse Wandkletterei oberes Drittel der 4. SL, UIAA 6

Kombi aus NH- & mobilem Stand nach 4.SL

Kombi aus NH- & mobilem Stand nach 4.SL

Blick in den Riss der 5.SL, UIAA 6

Blick in den Riss der 5.SL, UIAA 6

Einstiegsriss der 6. SL

Einstiegsriss der 6. SL

Rampenartige Platte 6. SL, UIAA 6+

Rampenartige Platte 6. SL, UIAA 6+

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