Jaufenspitze Nordkante - Jaufenkante

Klettern
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 4
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 615 m  /  510 Hm
3:30 Std.  /  5:00 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:45 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:45 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
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Nov
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Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Jaufenspitze  (2481 m)
Charakter:

Die Nordkante der Jaufenspitze gehört zu den beliebtesten Urgesteinsklettereien in Südtirol. Die Kantentour ist ideal, da nahe der Passhöhe gelegen. Man kann das Unternehmen also gut in einem Tag machen. Die wenigen alten Normalhaken in der Route, der doch etwas heikle Zustieg zur Kante und die schattige Nordseite geben dieser Tour einen gewissen Nordwandtouch. Vom letzten Standplatz direkt am Gipfelkreuz hat man eine fantastische Aussicht zu den Stubaier und Zillertaler Alpen.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Die Route verläuft meist im Bereich der Kante (Nordgrat). Oft ist das Gelände links der Kante leichter, es gibt aber auch schwerere, direkte Varianten. Höhenmeter Einstieg - Gipfel: 330 Hm.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Unbekannt.

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

Grundsort.

Friends: 

Grundsort.

Ausrüstung:

1 x 60 m Einfachseil, Klemmkeile und Friends, einige Bandschlingen (auch lange) und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Es stecken ein paar alte Normalhaken, man kann aber gut mit Klemmkeilen und Friends sichern. Den Standplatz macht man oft an Felsköpfeln (lange Bandschlingen mitnehmen!).

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Wenige Passagen 4, meist um 3 und leichter.

Zustieg zur Wand:

Von der nördlichen Passhöhe etwas die Straße in Richtung Jaufenhaus hinunter, dann rechts den ersten Feldweg zu einem flachen Wiesensattel folgen. Dort beginnt der Normalweg, der links den Hang in Richtung Jaufenspitze quert. Man folgt diesem bis zur ersten Kehre (gleich nach der Peter-Kofler-Gedenktafel), dort geht man gerade auf Steigspuren weiter, die einen an eine Kante leiten. Dort steigt man steil ab und quert auf Steigspuren grasiges, heikles Schrofengelände (evtl. besser mit Seilsicherung). Es folgt ein Bergabstück (leichter, Gehgelände) zu einer Senke mit einem kleinen Bach. An der linken Seite steigt man auf dem Grat höher (Steinmänner) und erreicht die große Schlucht rechts von der Nordkante. Der Einstieg ist an den Platten bei der Kante - flacher Grasabsatz links an der Kante (dort stecken 2 Normalhaken).

Höhe Einstieg: 

2160 m

Abstieg:

Vom Gipfel auf dem Normalweg - markiert und tlw. Seilsicherung - hinunter zum Jaufenpass.

Bemerkungen:

Alpine Klettertour - der Umgang mit mobilen Sicherungsmittel und etwas Gespür für die richtige Route sind gefragt. Der Vorsteiger sollte den 4ten Grad recht solide klettern und etwas alpine Erfahrung haben!

Bei Nässe ist das Urgestein sehr rutschig und der Zustiegsweg gefährlich! Auch ein Rückzug an der Kante ist nicht so einfach (alte Normalhaken....), also besser einen warmen Tag mit stabilem Wetter wählen.

Im Frühsommer oft länger Schnee - am besten man kommt im Hochsommer oder September.

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über den Brenner nach Sterzing, dort ins Ratschingstal bis Gasteig. In Gasteig beginnt die Jaufenpassstraße, der man bis zur Passhöhe folgt. Alternativ von Meran durch das Passeiertal auf den Jaufenpass. Bei der Hütte nördlich auf dem Pass parken. Öffis: Mit der Bahn nach Sterzing oder Meran und mit dem Bus auf den Jaufenpass.

Talort / Höhe:

Gasteig  - 1044 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Passhöhe Jaufenpass  - 2099 m

Bilder (17)

Der Zustieg (man geht in der ersten Kehre gerade in Richtung Kante), die Route und der Abstieg.

Der Zustieg (man geht in der ersten Kehre gerade in Richtung Kante), die Route und der Abstieg. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Teile vom Zustieg und die Route etwas größer

Teile vom Zustieg und die Route etwas größer , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Blick zum Jaufenhaus (links) und ins Jaufental (rechts).

Blick zum Jaufenhaus (links) und ins Jaufental (rechts).

In der ersten Kehre (im Bild) zweigt man vom Normalweg ab und geht gerade in Richtung Kante weiter.

In der ersten Kehre (im Bild) zweigt man vom Normalweg ab und geht gerade in Richtung Kante weiter. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der heikle Teil des Zustieges gleich am Anfang.

Der heikle Teil des Zustieges gleich am Anfang. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Auf den Platten der ersten Seillänge.

Auf den Platten der ersten Seillänge. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Vermutlich die 3te Seillänge der Kante.

Vermutlich die 3te Seillänge der Kante. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Blick zum Jaufenhaus (links) und ins Jaufental (rechts).

Blick zum Jaufenhaus (links) und ins Jaufental (rechts). , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Oft schönes, plattiges Urgestein an der Kante.

Oft schönes, plattiges Urgestein an der Kante. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Blick nach rechts zum oben recht nahen Normalweg (Klettersteigpassage).

Blick nach rechts zum oben recht nahen Normalweg (Klettersteigpassage). , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Tolle Stimmung direkt auf der Kante.

Tolle Stimmung direkt auf der Kante. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die letzte Seillänge, oben das Gipfelkreuz.

Die letzte Seillänge, oben das Gipfelkreuz. , Foto: Dieter Wissekal

Blick vom Kreuz zum letzten Standplatz.

Blick vom Kreuz zum letzten Standplatz. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der letzte Standplatz direkt am Gipfelkreuz.

Der letzte Standplatz direkt am Gipfelkreuz. , Foto: Dieter Wissekal

Auf dem Gipfel der Jaufenspitze.

Auf dem Gipfel der Jaufenspitze. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der Abstieg auf dem leichten Normalweg.

Der Abstieg auf dem leichten Normalweg. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Blick zum Pflerscher Tribulaun

Blick zum Pflerscher Tribulaun , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

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