Patteriol NO-Grat (Nordostgrat)

Klettern
Leicht
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 4+
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 1120 m  /  1370 Hm
6:30 Std.  /  10:00 Std.
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Patteriol  (3056 m)
Charakter:

Der Patteriol ist ein äußerst formschöner Berg unweit des Arlbergpasses. Komplett freistehend ragt seine Spitze über die Dreitausendermarke hoch über das Fassultal. Der NO-Grat gehört zu den großen Klassikern im Verwall und wurde von der Bergrettung St. Anton mit Bohrhaken saniert. Vom markierten Zustieg und den Bohrhaken in der Tour sollte man sich aber nicht blenden lassen - die Tour und vor allem der lange Abstieg (Stellen II) bleibt ein ernsthaftes Unternehmen!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

Grund

Friends: 

Grund

Ausrüstung:

50 m Einfachseil (besser 55 m), KK-Grundsortiment, einige Bandschlingen und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

In den leichten Seillängen meist 1 Bohrhaken, in den dreier Seillängen bis zu 3 Bohrhaken in den 4er Seillängen bis zu 5 Bohrhaken.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine kurze Stelle 4+, zwei Seillängen 4 sonst oft leichter - meist um 2-3.

Zustieg zur Wand:

Von der Konstanzer Hütte zweigt man ins Fasultal (Tafel Friedrichshafner-Hütte) ab bis zum Wegweiser "Patteriol NO-Grat" auf 1880 m (dort MTB-Depot). Von dort folgt man westlich den roten Markierungen (sehr steile, gras- und almrosendurchsetzte Hänge) zum Einstieg auf ca. 2350 m (rosa Markierung, Torstahlbügel). Der Zustieg ist bei Nässe heikel!!
Zeiten: Hütte bis Einstieg ca. 1,5 Std. Kommt man von St. Anton mit dem MTB braucht man noch 1 - 1,5 Stunden länger (gesamt also dann 2,5 - 3 Std. mit dem Rad von St. Anton).

Höhe Einstieg: 

2350 m

Abstieg:

Vom Gipfel zuerst südlich auf Steigspuren (Steinmänner) abklettern bis in die "Scharte" zwischen Haupt und Südgipfel. Dort kurz an ein paar Türmen in Richtung Südgipfel, bis rechts ein Band westlich hinunterzieht. Diesem nur kurz folgen, dann gleich links aufwärts bis man etwas rechts (westl.) vom Südgipfel den Grat erreicht. Auf der anderen Seite immer den Begehungsspuren und den Steinmännern hinunter ins Schuttfeld folgen. Unten dann auf markiertem Weg ins Fasultal zur Forststraße absteigen. Dort wie Zustieg zurück zur Konstanzer Hütte bzw. ins Tal.

Kartenmaterial:

AV-Karte Nr. 28/2 Verwallgruppe Mitte
ÖK 143, St. Anton

Bemerkungen:

Zu- und Abstieg sind bei Nässe sehr heikel! Da die Tour sehr lang ist, sollte auf stabiles Wetter geachtet werden.

Der dritte Grad sollte sehr solide geklettert werden! Auch sollte man die leichten Seillängen sehr schnell klettern können (evtl. mit Petzl-Tibloc, damit dann beide gleichzeitig klettern), da sonst die Tour sehr lange dauert.

Für den etwas heiklen Abstieg (kurze Stellen II) braucht es trotz der Steigspuren und Steinmänner etwas Gespür für den richtigen Weg.

Sinnvoll ist sicher eine Nächtigung auf der gemütlichen Konstanzer Hütte - für den Hüttenzustieg und den Weiterweg zur Abzweigung auf 1880 m ist ein MTB von Vorteil. Zustieg zur Hütte: Von St. Anton folgt man der Fahrstraße, vorbei am Verwallsee, zur Konstanzer Hütte. In der Zeit von 9-16.30 ist auf der Fahrstraße bis zum Verwallsee Fahrverbot für PKW, wer früher kommt kann bis kurz nach dem See (kl. Salzhütte; ca. 1550 m) fahren. Zu Fuß geht man 3 Std. zur Konstanzer Hütte, mit dem MTB ca. 1,5 Std. bis zur Hütte. Von der Salzhütte zu Fuß in 1,5 Std. zur Konstanzer Hütte.

Infostand: 

04.08.2007

Autor: 

A. Riesner & A. Jentzsch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Vom Inntal oder dem Reihntal nach St. Anton am Arlbergpass. Am westl. Ortsende zweigt die Straße ins Verwall ab. In der Zeit von 9-16.30 ist auf der Fahrstraße bis zum Verwallsee Fahrverbot für PKW, wer früher kommt kann bis kurz nach dem See (kl. Salzhütte; ca. 1550 m) fahren.

Talort / Höhe:

St. Anton  - 1284 m

Ausgangspunkt:

Konstanzer Hütte

Bilder (25)

Übersicht

Übersicht, Unten klettert man links vom Grat in der Ostwand, oben dann immer im Bereich des Grates, ganz oben wieder kurz links davon..., Foto: Andreas Riesner

Abstieg

Abstieg, Nur so ca. der Abstieg nach dem Grat des Südgipfels... In der Mitte quert man über ein Schuttfeld und kommt dann über Platten unten in eine Rinne. Diese aber nicht ganz hinunter zum Schutt (Abbruch), sondern unten dann wieder nach links queren (Steinmänner, Steigspuren).... Der alpine Abstieg paßt eigentlich nicht ganz zur Tour (Zustieg markiert und Tour mit Bohrhaken und einigen Farbpunkten versehen)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

10. Seillänge

10. Seillänge

MTB Fahrt

MTB Fahrt, Kurz vor der Konstanzer Hütte, der Patteriol ist schon gut zu sehen., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abzweigung auf 1880 m

Abzweigung auf 1880 m, Bei der Abzweigung, dort steht ein Wegweiser der den Zustieg zum NO-Grat markiert., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steile, grasdurchsetzte  Leiten

Steile, grasdurchsetzte Leiten, Der steile Zustieg zum Einstieg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstieg

Einstieg, Der Einstieg bei rosa Punkt und Torstahlbügel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

3te Seillänge

3te Seillänge, In der dritten Seillänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

3te Seillänge von oben gesehen

3te Seillänge von oben gesehen, Der Kletterer im Bild ist zu weit links (von oben gesehen) - man klettert eher rechts (auch wieder von oben gesehen) an der grasigen Rampe., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schrofenpassage

Schrofenpassage, In den Schrofenseillängen nach dem Torstahlbügel-Stand., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

10. Seillänge

10. Seillänge, Am Ende der 10. Seillänge, diese führt aus der Schrofenzone rechts ansteigend zu einem Absatz., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gratschulter 11. Seillänge

Gratschulter 11. Seillänge, Die 11. Seillänge führt durch eine Rinne zum Grat., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kuchenspitze

Kuchenspitze, Auf dem Grat, im Hintergrund die Kuchenspitze., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Erste 4er Seillänge

Erste 4er Seillänge, Eine Plattenquerung führt unter dem gespaltenen Turm nach rechts in eine Rinne..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Tiefblick

Tiefblick, Beeindruckender Tiefblick hinunter zur Forststraße im Fasultal., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zweite 4er Seillänge

Zweite 4er Seillänge, Der plattige Pfeiler (20. SL.; 4ter Grad), sehr schön zu klettern..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schlüsselstelle (22. SL.)

Schlüsselstelle (22. SL.), Die kurze und gut abgesicherte 4+ Stelle, danach kommt gleich ein Stand (den haben wir ausgelassen und sind gleich weiter zum nächsten Stand)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zweitletzte Seillänge

Zweitletzte Seillänge, Dort wartet noch einmal eine sehr steile aber gut griffige 4er-Seillänge..., Foto: Andreas Riesner

Zweitletzte Seillänge

Zweitletzte Seillänge, Blick vom Stand hinunter..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Letzte Seillänge

Letzte Seillänge, In der letzten Seillänge vom Gipfel aus gesehen..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ausblick

Ausblick, Vom Gipfel reicht der Blick vom Ortler bis zum Biancograt in der Bernina..., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abstieg Hauptgipfel

Abstieg Hauptgipfel, Beim Abstieg vom Hauptgipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abstieg: Aufstieg Bereich Südgipfel

Abstieg: Aufstieg Bereich Südgipfel, Beim Wiederaufstieg unter dem Südgipfel., Foto: Andreas Riesner

Abstiegs-Felsteil

Abstiegs-Felsteil, Der Felsteil des Abstieges von der Schutthalde aus gesehen - man braucht etwas Gespür für den richtigen Weg. (siehe auch 2tes Übersichtsbild)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Wandbuch

Wandbuch, Aussicht beim Wandbuch, Foto: tröbinger markus

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