Peternpfad

Klettern
Leicht
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 2
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 800 m  /  1550 Hm
3:30 Std.  /  8:30 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
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Aug
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Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Planspitze  (2120 m)
Charakter:

Extrem beliebter und spektakulärster Anstieg im Gesäuse, wobei der Begriff "Pfad" im Sinne des Wortes nicht stimmt; der Peternpfad ist eine Kletterroute im 2. Schwierigkeitsgrad, an exponierten Stellen mit Haken versehen aber nicht klettersteigmäßig versichert! In Verbindung mit dem Roßkuppengrat auf das Hochtor ist er eine der längsten und lohnendsten Felsanstiege der nördlich Kalkalpen. Der Anstieg ist durchgehend rot markiert und wir auch oft im Abstieg begangen.

Genaue Routenbeschreibung:

Weiter linksseitig durch eine markante Rinne zum Eingang der Peternpfadschlucht (1.623 m, 3/4 Std.). Unter dem Schlucht-überhang schräg aufwärts zum Wasserloch (Quelle). Über steiles Schrofengelände empor zu waagrechtem Quergang nach rechts in den engen Schluchtgrund (1.700 m). Über plattige Schrofen links hinaus, weiter schräg nach rechts und über eine 6 m hohe Stufe auf schuttbedecktem Hang. Diesem entlang bis zu dessen Absturz mit markantem Absatz. Auf steilen Platten rechts aufwärts, über Stufen gerade empor bis zu einem senkrechten Plattenaufschwung. In kurzem, gestuften Riss (1+) aufwärts und an dem vorstehenden Block auf schmaler Leiste rechts vorbei zum "Ennstalerschritt" (1.950 m, 2). Über Stufen steil hinauf auf die ausgeprägte oberste Schulter und auf mäßig ansteigendem Band in die nahe Peternscharte (2.040 m).

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Jäger u. Wilderer um 1860, am 11. 6. 1877 gelang Andreas Rodlauer und Heinrich Hess die erste touristische Durchsteigung.

Ausrüstung:

Für Ungeübte Kletterer und Kinder unbedingt ein kurzes Seil und 2- 3 Bandschlingen, einige Karabiener mitnehmen. Unbedingt auch Steinschlaghelm!

Ergänzung zur Schwierigkeit:

einige Stellen 2- und 2 ("Ennstaler Schritt"), viele Passagen 1(+), ansonsten Gehlände und Schroffenbänder

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz folgt man dem markierten Weg 658 zur Haindlkarhütte (1121m). Von der Haindlkarhütte waagrecht auf markiertem Weg ansteigend bis in die Dachlschlucht am Fuße der Rosskuppe (1.570 m). Weiter linksseitig durch eine markante Rinne zum Eingang der Peternpfadschlucht (1.623 m, 45 min ab der Hütte).

Höhe Einstieg: 

1623 m

Abstieg:

Verschiedene Möglichkeiten: a) Den Peternpfad abklettern!. b) Auf die Planspitze: Von der Peternscharte kurz links in die Seescharte absteigen und direkt über den SW Grat (1-2) oder etwas rechts davon (markiert, 1) zum Gipfel. (50 min). Von hier auf der Ostseite über die Kölblplan zur Ebnesangeralm (1479m) hinabsteigen und von dort den Wasserfallweg in Ennestal absteigen. Von der Brücke auf der Strasse zurück zum Parkplatz. c) Auf dem Weg Nr. 663 bis zur Hesshütte (1691m) absteigen. Von der Hütte über den Wasserfallweg wie b)

Kartenmaterial:

ÖK 99 Rottenmann und ÖK 100 Hieflau, Kompass WK Nr. 69 Gesäuse, AV Karte Nr. 16 Ennstaler Alpen

Bemerkungen:

Teilweise schon abgeglätterer Fels und Steinschlaggefahr im Bereich der Schlucht und der Rosskuppen NW.

Infostand: 

13.06.2004

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Hieflau kommend ist der Ausgangspunkt ein kleiner Parkplatz an der Bundesstrasse 146 kurz nach Gstatterboden. Der Parkplatz befindet sich zirka 500 Meter nach Gstatterboden auf der linken Fahrbahnseite. (Tafel: Haindlkarhütte). Von Admond kommend liegt der Parkplatz kurz nach dem Gesäuseeingang auf der rechten Seite.

Talort / Höhe:

Gstatterboden  - 577 m

Bilder (9)

Übersicht Peternpfad

Übersicht Peternpfad , Foto: Ernst Kren

Tiefblick am Ennstaler Schritt

Tiefblick am Ennstaler Schritt

Am Eistieg des Peternpfads

Am Eistieg des Peternpfads, Ab hier sollte man unbedingt einen Helm aufsetzten., Foto: Bertl Gruber

Ennstalerschritt

Ennstalerschritt, Die schwerste Stelle der Tour., Foto: Bertl Gruber

Ennstalerschritt

Ennstalerschritt, Die Schwierigste Stelle der Tour, Foto: Ernst Kren

Tiefblick am Ennstaler Schritt

Tiefblick am Ennstaler Schritt, Bei der Querung am Ennstalerschritt hat man herrliche Tiefblicke ins Haindlkar, Foto: Herbert Szumovski

beim Abstieg

beim Abstieg, Foto: Thomas Lamplmair

Am Ausstieg bei winterlichen Verhältnissen

Am Ausstieg bei winterlichen Verhältnissen , Foto: Martin Schützenberger

Sangl an der Schlüsselstelle bei winterlichen Verhältnissen

Sangl an der Schlüsselstelle bei winterlichen Verhältnissen , Foto: Martin Schützenberger

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