RTR - Hochwanner
Toureninfo
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Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Klassische Ver-Route durch den linken Wandteil der Südwandabstürze des Hochwanners mit rauem und wirklich festem Fels, mit geklebten Ringen an den Ständen, Zwischenhaken, einzelnen BH und ein paar alte Sanduhren in spürbaren Abständen und einer sehr guten Abseilpiste.
1. SL ca. 40 Meter zunächst gerade einen Riss entlang und dann etwas gestuft etwas links haltend empor zu Stand auf Absatz. (V-, fand ich streng bewertet)
2. SL ca. 20 Meter links empor, zunächst gestuft, dann etwas steilere Verschneidung und zuletzt links haltend zu Stand. (kurz V-)
3. SL ca. 35 m einen steilen Riss leicht links vom Stand gerade hoch und dann über eine nach rechts geneigte Rampe zu Stand. (IV+, dann leichter)
4. SL ca. 30 m zunächst rechts hoch und über blockigen Überhang, dann links haltend zu Absatz mit Sanduhr (IV +, fand ich auch streng, dann III)
5. SL noch ca. 20 m gerade hoch zu (Zwischen-)Stand (IV)
6. SL ca. 40 m rechtshaltend hoch, über eine Platte gerade hoch und dann linkshaltend auf den Pfeilerkopf (IV, wenn man an der Platte rechts ausholt, sonst etwas schwerer)
7. SL flach und schottrig ein paar Meter zur Wand und rechts hoch und um eine Ecke in eine Verschneidung, die bis auf Höhe eine schmalen Bandes verfolgt wird, dort nach rechts und um eine Ecke in eine Gufel zu Stand. (insgesamt 45 m, IV, streng, Stand verlängern, sonst zu große Seilreibung)
8. SL ca. 40 m am rechten Rand der Gufel hoch und danach rechtshaltend einem Riss folgen bis zu ausgesetztem Stand. (V, relativ viele BH)
9. SL entweder gerade hoch durch den steilen Riss (angeblich V+, 35 m, ohne fixe Sicherungen und wahrscheinlich gut mit mehreren großen Friends oder Camalots abzusichern) oder rechtshaltend ein paar Meter hoch und nach rechts um die Ecke queren unter einen Wulst mit zwei Normalhaken, über den Wulst drüber und rechts in insgesamt ca. 20 m zu Stand an zwei BH in Kamin (angeblich IV (im Leben nicht!), wahrscheinlich IV, A0 oder V+/VI-).
10. SL ca. 30 Meter durch den Kamin hoch und linkshaltend zum Ausstieg.
Kunze, Vogg und Lahr, 1987-1989
2 x 50 m
10
kleine und mittlere Stopper/Nuts
Camalots 0.5 - 3
Für den linken Ausstieg über den steilen Riss große Camalots oder Friends.
Gebohrte Ringe an allen Ständen, wenn man die 4. und 5. SL und die 9. und 10. SL verbindet, dazwischen einige gebohrte, ein paar geschlagene Haken und ein paar alte Sanduhren.
Bewertung aus dem Auswahlführer von Karsten Kriele von 2004, streng bewertet und beim rechten Ausstieg sicherlich das A0 unterschlagen.
Vom Standort der abgerissenen Rotmoosalm (es steht noch eine kleine Holzhütte ca. 1500 m vor der neuen Rotmoosalm an der Almstraße von der Gaistalalm) zunächst 200 m dem Weg zum Predigtstuhl folgen und dann dem kleinen Bachbett durch das Latschenfeld folgen. Letztlich leicht links haltend zum linken Teil der Südwand aufsteigen. Der Einstieg befindet sich in einer vor der Wand nach links hochziehenden Schuttrinne, die man erst im letzten Moment erkennen kann, an einem Zacken mit zwei Bohrhaken.
2200 m
Noch weitere 10 m auf den Pfeilerkopf und dann entweder über gestuftes Gelände und Schotter nicht zu ausgesetzt weglos zum Gipfel oder südwestlich in die zweite von drei Schuttrinnen in wenigen Metern zu mit roter Schlinge markiertem Block, hinter dem die gebohrte Abseilpiste beginnt.
3 x 30 m gerade steil hinunter, bis man auf den kleinen flachen Absatz beim o. a. Pfeilerkopf trifft. ca. 10 Meter zum Stand nach der o. a. 6. SL queren und weitere 30 m, dann 40 m und 50 m über die Route abseilen bis in die Schuttrinne am Einstieg.
Nach rechts auf den Rücken queren und über Steigspuren und Gras zum Sattel vor dem Predigtstuhl, dann nach links runter zur Almstraße.
DAV-Karte Wetterstein
Gut mit eBike kombinierbar, sonst langer Zu- und Abstieg.
12.07.2026
Ausgangspunkt / Anfahrt
über Seefeld, schwierig mit Öffis.
Leutasch - 1200 m
Parkplatz Salzbach



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