Via Pungitopo - Parete San Paolo Nord

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 5
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 85 m  /  120 Hm
1:00 Std.  /  1:30 Std.
AusrichtungOst
AusrichtungOst
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:10 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:20 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Monte Colt - San Paolo Nord  (250 m)
Charakter:

Pungitopo - Weg des stechenden Mäusedorns. Eine etwas gesuchte aber wirklich gut geputzte Genussklettertour im ganz rechten Teil der Parete San Paolo. Die Route ist einen wenig leichter als die daneben verlaufende Via Siuxie. Trotz der fehlenden Bohrhaken ist der Anstieg bei Einsteigern beliebt.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Die schwere Passage ist in der Mitte der 2ten Seillänge (5+).

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Dario Cabas, Pieragelo Mesera, 2014. Verbessert durch Heinz Grill, Peter Maier, Julia Haupt und Floiran Kluckner im Jahr 2019.

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

8

Klemmkeile: 

Grundsortiment

Ausrüstung:

50 m Seil, 8 Expressschlingen, Bandschlingen für Sanduhren und Baumstände sowie einen Helm. Evtl. ein Klemmkeil Grundsortiment.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Tour ist mit vielen Sanduhren und wenige Normalhaken abgesichert.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Passage 5, sonst meist leichter.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz der Straße 100 m nach Norden folgen bis kurz vor der "30 Tafel" ein Weg links in den Wald geht. Dem Weg zu den Felsen fogen. Einstiegsinschrift in blau (die Tour ist rechts der "Via Suixie"). 

Höhe Einstieg: 

110 m

Abstieg:

Vom Ausstieg auf dem Wiesenkamm nach links oder rechts auf- bzw. absteigen. Nach einer Weile führt der Weg bei einem kleinen Steinmann nach links hinunter in die Büsche (nicht vorher über die steile Wandstufe abklettern). Ein Pfad führt zum Abstiegsweg, auf diesem nach rechts hinunter zur Straße und auf dieser zurück zum Parkplatz unterhalb der Einsiedelei.

Bemerkungen:

Bei Nässe ist von der Tour abzuraten!

Die Tour wurde vom Team um Heinz Grill im wahrsten Sinne des Wortes ausgegraben - war davor ein senkrechter Buschwald.

Die kurze Tour Pungitopo eignet sich auch gut als Zweitroute.

Die Tour ist auch gut zu Fuß vom Campingplatz zu erreichen (ca. 30 Min. auf der Straße entlang des Wasserkanales bis zur Einsiedelei; mit dem Bike geht es noch schneller)!

Infostand: 

03.09.2019

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Rovereto (Autobahnausfahrt Lago di Garda Nord) in Richtung Torbole. Kurz davor zweigt man in Nago rechts nach Arco ab. In Arco über die Brücke nahe des Burgfelsens und sofort nach rechts in die schmale Verbindungsstraße nach Ceniga einbiegen (in Richtung Campingplatz). An den beiden Campingplätzen vorbei in Richtung Gasthof Laterna. An diesem und einem kl. Stauwerk vorbei zur Parkmöglichkeit unterhalb der Einsiedelei Eremo (oft ist der Parkplatz überfüllt).

Talort / Höhe:

Arco  - 85 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz bei Einsiedelei Eremo  - 110 m

Bilder (9)

Übersicht Via Pungitopo

Übersicht Via Pungitopo

Beim Einstieg der Via Pungitopo.

Beim Einstieg der Via Pungitopo.

Die erste, leichte Seillänge der Via Pungitopo.

Die erste, leichte Seillänge der Via Pungitopo.

Oben klettert eine 3er-Seilschaft in der zweiten Seillänge der Via Pungitopo.

Oben klettert eine 3er-Seilschaft in der zweiten Seillänge der Via Pungitopo.

Einer der Normalhaken in der Via Pungitopo - der hält vermutlich nicht die Welt.

Einer der Normalhaken in der Via Pungitopo - der hält vermutlich nicht die Welt.

In der zweiten Seillänge der Via Pungitopo.

In der zweiten Seillänge der Via Pungitopo.

Das Ende der zweiten Seillänge - Via Pungitopo.

Das Ende der zweiten Seillänge - Via Pungitopo.

Die rote Wandzone vor dem Ausstieg - Via Pungitopo.

Die rote Wandzone vor dem Ausstieg - Via Pungitopo.

Keile hatten wir dabei - haben sie aber in der Via Pungitopo nicht gebraucht.

Keile hatten wir dabei - haben sie aber in der Via Pungitopo nicht gebraucht.

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