Blodigrinne-Klettersteig

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit C/D , 2-
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 650 Hm  /  1850 Hm
2:00 Std.  /  8:30 Std.
Absicherung
AbsicherungMittel
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
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Jun
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Aug
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Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Drusenfluh  (2827 m)
Charakter:

In zwei unterschiedlich anspruchsvollen Varianten führt dieser wunderschön gelegene Klettersteig durch die Blodigrinne auf einen der höchsten Gipfel des Rätikons. Obwohl es viele Gehabschnitte gibt, ist doch ein "eisenreiches" Klettervergnügen sichergestellt, da die Bergführer Leander Bitschnau und Manfred Kessler etwa 240 m Drahtseil und mehr als 100 Klammern und Trittstifte im Steig verbaut haben. 

Genaue Routenbeschreibung:

Vom Einstieg über eine kleine Felsstufe (A) in eine Schutthalde. Im Gehgelände zu den beiden Varianten. Es empfiehlt sich, im Aufstieg die linke, schwierige Variante zu wählen. Mit Hilfe von Klammern zuerst steil (C), später leicht überhängend (C/D) empor. Weitere Klammern (B) und eine Plattenkante (zuerst B, dann A) leiten zur Vereinigung der beiden Varianten. Im Gehgelände bis zu einer Steilstufe (max. B/C), abermals im Gehgelände (kurz A, Steinmänner) zum Gipfelaufschwung. Ein Kamin (C) stellt die schwierigste Stelle dieses Abschnitts dar. Abschließend teilweise ungesichert (A und 2-) zum Gipfel.

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung und Helm.

Zustieg zur Wand:

Vom Lünerseewerk durch das Gauertal zur Lindauer Hütte und weiter in Richtung Öfapass aufsteigen. Auf ca. 2080 m Seehöhe (Wegweiser) zweigt links der Zustiegsweg zum Einstieg des Klettersteiges ab.

Abstieg:

Vom Gipfel über den Klettersteig bis zur Gabelung der beiden Varianten. Dann über die orografisch linke Variante über einen Plattenpanzer (B) mit zahlreichen Klammern (B) zur Vereinigung der Varianten. Weiter zum Einstieg und über den Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

ÖK 142, Schruns; F&B WK 371; Kompass WK 032

Bemerkungen:

Lässt sich gut mit den Klettersteigen auf die Sulzfluh, aber auch mit dem neuen Saulakopf-Klettersteig kombinieren. Die Tour ist bei Schneelage und Altschneeresten sehr heikel. Es gibt steile Gehabschnitte und im Mittelteil besteht Schneerutschgefahr! Gesamt ein Klettersteig, der eher für den alpin erfahrenen Geher zu empfehlen ist.

Infostand: 

17.06.2013

Autor: 

Andreas Jentzsch

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Bei Bludenz Richtung Montafon abzweigen und bis nach Tschagguns fahren. Im Ort rechts nach Latschau bis zum Lünerseewerk/Golmerbahn.

Öffis: Vom Bahnhof Tschagguns mit dem Bus (Linie 1) bis Latschau Golmerbahn Talstation.

Talort / Höhe:

Latschau  - 983 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Lünerseewerk  - 990 m

Bilder (14)

Übersicht Blodigrinne-Klettersteig

Übersicht Blodigrinne-Klettersteig, rot = versicherter Bereich gelb = Gehgelände, Foto: Andreas Jentzsch

Lindauer Hütte

Lindauer Hütte, Großartige Landschaft bei der Lindauer Hütte, Foto: Andreas Jentzsch

Abzweigung

Abzweigung, Abzweigung zum Steig, Foto: Andreas Jentzsch

Einstiegsbereich

Einstiegsbereich, Einstiegsbereich, Foto: Andreas Jentzsch

Plattenpanzer

Plattenpanzer, In der schwierigen Variante des Plattenpanzers, Foto: Andreas Jentzsch

Plattenpanzer

Plattenpanzer, In der leichten Variante des Plattenpanzers, Foto: Dieter Wissekal

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Die Schlüsselstelle der Tour, Foto: Dieter Wissekal

Plattenpanzer

Plattenpanzer, Am Ende der schweren Variante auf dem Plattenpanzer, Foto: Dieter Wissekal

Plattenpanzer

Plattenpanzer, Im letzten Teil des Plattenpanzers, Foto: Andreas Jentzsch

Nach dem Plattenpanzer

Nach dem Plattenpanzer, Nach dem Plattenpanzer, Foto: Andreas Jentzsch

Vor der Scharte

Vor der Scharte, Vor der Scharte, Foto: Andreas Jentzsch

Drusenfluh

Drusenfluh, Auf dem Gipfel der Drusenfluh, Foto: Andreas Jentzsch

Abstieg

Abstieg, Beim Abstieg über den Steig, Foto: Andreas Jentzsch

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