Klettersteig Gauablickhöhle

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit C
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 260 Hm  /  1560 Hm
1:30 Std.  /  7:15 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:45 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Sulzfluh  (2818 m)
Charakter:

Schöner, mittelschwerer Klettersteig auf der Nordseite der Sulzfluh. Highlight ist die in den Steig mit eingebundene, ca. 350 m lange Gauablickhöhle, in der man kurz zum Höhlenforscher wird. Die Anlage wurde im Sommer 2006 errichtet und lässt sich an einem Wochenende auch mit dem südseitigen Sulzfluh-Klettersteig gut kombinieren.

Genaue Routenbeschreibung:

Vom Einstieg über Platten (zuerst A/B, dann A) zu einer Rampe (A/B). Über eine weitere Platte (A/B) zu einem steilen Pfeiler (B). Es folgt eine Linksquerung (A) zur Gauablickhöhle. Durch die Höhle (anfangs A/B) hindurch. Eine Rechtsquerung (A) führt zu einem Pfeiler (B). Nach einem kurzen leichten Abschnitt (A) folgen eine Stufe (B) und die Schlüsselstelle in Form eines kleinen Überhangs (C). Hier befindet sich der Notausstieg. Über eine Rampe (A/B) und eine Stufe (A/B) wird ein Schuttkessel (A) erreicht. Steile Stufen (A/B bis B/C) führen zum Ausstieg.

Kinderfreundlich: 

Ja

Erhalter:

Leander Bitschnau und Manfred Kessler

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung (Helm!) und unbedingt eine Stirnlampe.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Durchgehendes Stahlseil, Trittstifte und in der Höhle ein Handlaufseil.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Stelle C, sonst meist um B/C. In der Höhle kurz A/B, der Rest ist Gehgelände.

Zustieg zur Wand:

Vom Lünerseewerk das Gauertal zuerst auf Asphalt, bald auf einer Forststraße empor. In der Rechtskehre auf 1.560 m (N 47°02'16,2", O 9°50'59,6", evtl. Fahrraddepot) links abzweigen und den Steigspuren und dem Bachlauf folgend die Wiese hinauf. Anschließend den Wegweisern zum Einstieg (47°01'22,7", O 9°50'44,0") folgen.

Von der Lindauer Hütte erreicht man den Einstieg in 1,5 Std.

Höhe Einstieg: 

2200 m

Abstieg:

Vom Ausstieg den Steigspuren bis zur Abzweigung in den "Rachen" folgend aufsteigen. Über Geröll steil hinab und zurück zum Aufstiegsweg. Alternativ kann auch über die Schwarze Scharte bzw. über die Tilisunahütte und den Schwarzhornsattel abgestiegen werden.

Sulzfluhgipfel: Vom Ausstieg auf markiertem Weg zum schon gut sichtbaren Gipfel (370 Hm/ 1 Std.). Abstieg wie Aufstieg bis zur Abzweigung in den Rachen.

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

Kompass WK 032 Bludenz - Schruns - Klostertal, 1:50.000, ISBN: 3-85491-035-5
Freytag & Berndt WK 371 Bludenz - Klostertal - Brandnertal - Montafon, 1:50.000
BEV ÖK 142 Schruns, 1:50.000

Bemerkungen:

Auf Steinschlag achten. Besser bei der Tafel vor der Wand (steinschlagsicher) anseilen. Unbedingt eine Stirnlampe für die Höhle mitnehmen.

Der Abstieg durch den Rachen ist bei Schneelage nicht zu empfehlen.

Kinder: Grundsätzlich für Kinder geeignet. Zu beachten: Langer Zu- und Abstieg, Steinschlagproblematik.

Infostand: 

16.09.2006

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Bei Bludenz Richtung Montafon abzweigen und bis nach Tschagguns, im Ort rechts nach Latschau bis zum Lünerseewerk (985 m).

Mit Öffis: Vom Bahnhof Tschagguns mit dem Bus (Linie 1) bis Latschau Golmerbahn Talstation.

Talort / Höhe:

Latschau  - 983 m

Bilder (27)

Übersicht

Übersicht , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Mit dem Bike

Mit dem Bike, Mit dem Bike geht es vor allem beim Abstieg deutlich schneller., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gipfel in Sicht

Gipfel in Sicht, Den Gipfel der Sulzfluh sieht man schon beim Zustieg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steil zum Einstieg

Steil zum Einstieg, Im oberen Teil des Weges geht es steil zum Einstieg hinauf., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Anseilplatz

Anseilplatz, Besser bei der Tafel auf der Wiese anseilen - direkt unter der Wand steht man in der gefährlichen Steinschlagzone., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Unten leicht

Unten leicht, Der untere Teil ist anfangs sehr leicht (A)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steilstufe

Steilstufe, In der Steilstufe vor dem Höhleneingang (B), Foto: Dieter Wissekal

Steilpassage

Steilpassage, Die einzige steilere Passage (B), diese mündet in die leichte Querung zur Höhle., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Höhlenquerung

Höhlenquerung, Bei der Querung (A) zur Höhle., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Eingang

Eingang, Beim Höhleneingang, ab jetzt wird es dunkel..., Foto: Axel Jentzch-Rabl

Steilstück

Steilstück, Beim Steilstück (A/B) im ersten Teil der Höhle., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Höhlenforscher

Höhlenforscher, Da wird man schnell vom Klettersteiggeher zum Höhlenforscher., Foto: Dieter Wissekal

Höhle meist flach

Höhle meist flach, Der restliche Teil der Höhle ist Gehgelände mit einem dünnen Handlaufseil., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ausgang

Ausgang, Beim Ausgang wird es kurz etwas enger., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steiler

Steiler, Der zweite Teil ist deutlich steiler als der erste., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Die Schlüsselstelle, ein kurzer Überhang (C)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einsteiger-Klettersteig

Einsteiger-Klettersteig, Auch für Jugendliche ist der Klettersteig geeignet., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steilstufe

Steilstufe, In einer der Steilstufen des oberen Teils, Foto: Dieter Wissekal

Lindauer Hütte

Lindauer Hütte, Blick hinunter zur Lindauer Hütte, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Letzte Stufe

Letzte Stufe, In einer der letzten steileren Stufen. Bei diesem jungen Klettersteigfan ist der Helm wohl eine Spur zu groß ..., Foto: Axel Jentzch-Rabl

Blick ins Tal

Blick ins Tal, Der Ausstieg, weit unten der Kraftwerkssee, das war unser Ausgangspunkt., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Sulzfluh Gipfel

Sulzfluh Gipfel, Auf dem Weg zum Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platau

Platau, Kurz vor dem Gipfel auf dem schroffigen Plateau., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im Rachen

Im Rachen, Der schnellste Abstieg (der auch am Einstieg vorbei führt) verläuft durch den sog. Rachen. Steiler Schotter, bei Schneelage nicht zu empfehlen., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Höhlen

Höhlen, Höhlen Ein und Ausgang

Höhleneingang

Höhleneingang, Licht und Schatten

Panorama

Panorama, Immer im Blick

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