Weg der 26er Klettersteig

Klettersteig
Schwer
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit D , 1+
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 500 Hm  /  1560 Hm
3:00 Std.  /  9:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Hohe Warte  (2780 m)
Charakter:

Neuer Sportklettersteig, der zu den schwierigsten Steigen im Karnischen Alpenraum zählt. Der 'Weg der 26er' wurde in nur zweiwöchiger Arbeit vom Jägerbataillon 26 des Österreichischen Bundesheeres errichtet. Die Linienführung durch die N-Wand der Hohen Warte ist perfekt (einziges Manko ist der Steinschlag....)

Er stellt hohe Anforderungen an Trittsicherheit und Kletterkönnen, er sollte nur mit Klettersteigausrüstung begangen werden!. Auch der Abstieg über den Koban-Brunner-Weg erfordert alpine Erfahrung und Spürsinn! In der Kombination aber ein sehr lohnendes "Bergabenteuer", das man gemacht haben sollte !

Steiglänge: 680 Meter.

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo und Übersichtsbild

Ausrüstung:

Kompl. Klettersteigausruestung, Helm und Sicherungsseil sind anzuraten. Evtl. Steigeisen für Schneefelder erforderlich !

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Schwerer Klettersteig, der mit D+ bewertet ist. Für Kinder nicht zu empfehlen.

Zustieg zur Wand:

Man folgt dem beschilderten Weg über die Obere Valentinalm zum Valentintörl (Zeit: 2 - 2,5 Std.) Das Valentintörl ist auch von der idyllisch gelegenen Wolayerseehütte in 30 min zu erreichen.

Nun rechts um den kleinen Felszapfen herum (es ist auch möglich diese zu überklettern; Wegspuren 1-2ter Grad, siehe Übersicht). Nun gelangt man ins südliche Valentintörl, von dort aus ist der Weg orang/rot (Koban-Brunner-Weg) bzw. blau/weiß (Weg der 26er) markiert. Der Einstieg befindet sich im zentralen Wandteil ca. 50 m links von einem Kamin. Er ist bei Schneelage schwer zu finden, da leider kein Punkt in ausreichender Höhe am Felsen ist.

Tipp: Mit dem Moutainbike kann man von der Hubertuskapelle in knapp 2 Std. (E-Bike 1 Std.) zur Wolayerseehütte fahren und von dort in 40 Min. über das Valentintörl zum Einstieg gehen!  

Höhe Einstieg: 

2200 m

Abstieg:

a) über den Koban-Brunner-Weg

b) Vom Gipfel südlich auf Bändern absteigen (brüchiger Fels; rot markiert), bis man auf 2300 m zu einer Gabelung kommt. Zur Wolayerseehütte: Über den Steig 145 (rechts) erreicht man eine zweite Gabelung. Dort rechts, tlw. versichert und über heikle Schotterpassagen zum Rif. Lambertenghi und von diesem zur Wolayerseehütte (3 Std.). Zum Plöckenpass: Von der Abzweigung auf 2300 m dem Weg 143 bis zum Rif. Marinelli folgen und auf dem Weg 146 zur Passhöhe. (3 Std.). Vom Plöckenpass zur Unteren Valtentinalm sind es weitere 1,5 Std (insges. 4,5 Std.).

Kartenmaterial:

Kompass Nr. 47 Lienzer Dolomiten Lesachtal

ÖK 197 Kötschach

Bemerkungen:

Vorsicht bei Schneelage auf dem Band und im Einstiegsbereich (es können Steigeisen nötig sein )

Infostand: 

14.05.2018

Autor: 

Axel Jentzch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem KFZ über Oberdrauburg oder Hermagor nach Kötschach-Mauthen und weiter in Richtung Plöckenpass. In der langgezogenen beim Heldenfriedhof (von Kötschach-Mauthen aus kommend) zweigt eine Schotterstraße zur Valentinalm ab.

Mit Öffis: Mit der Bahn nach Oberdrauburg oder Hermagor und weiter mit dem Bus über Kötschach-Mauthen zur Abzweigung Valentinalm (nur Mai bis September).

Talort / Höhe:

Kötschach-Mauthen  - 707 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Untere Valentimalm  - 1205 m

Bilder (26)

Übersichtsbild - in Rot der 26er und links davon der Koban-Prunner-Weg

Übersichtsbild - in Rot der 26er und links davon der Koban-Prunner-Weg , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten - in der schweren Steigzone im unteren Wandteil

Platten - in der schweren Steigzone im unteren Wandteil , Foto: H.T.

Blick hinunter zum Einstieg.

Blick hinunter zum Einstieg.

Schnee

Schnee, Gerade bei Schneelage (wie hier im August) kann das Aufinden des Einstieges ein Problem werden. Auch Steigeisen bzw. ein leichter Pickel sind evtl. von Vorteil, die Schneefelder sind sehr steil !, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die Plattenquerung nach dem Steigbuch.

Die Plattenquerung nach dem Steigbuch. , Foto: H.T.

Die steile Passage im oberen Teil.

Die steile Passage im oberen Teil.

Auf dem Gipfel.

Auf dem Gipfel. , Foto: H.T.

Die Glocke auf dem Gipfel.

Die Glocke auf dem Gipfel.

Schwieriger Einstieg!!

Schwieriger Einstieg!!, Beim Einstieg gehts gleich zur Sache!!, Foto: Steinkasserer Markus

Austieg aus der ersten Querung

Austieg aus der ersten Querung , Foto: Steinkasserer Markus

Querung nach den Steigbuch

Querung nach den Steigbuch , Foto: Steinkasserer Markus

Blick ins Valentinital

Blick ins Valentinital , Foto: Steinkasserer Markus

Mittlerer Teil des Steiges

Mittlerer Teil des Steiges , Foto: Steinkasserer Markus

Blick auf ein italienisches Dorf

Blick auf ein italienisches Dorf , Foto: Markus Steinkasserer

Gipfel in sicht!!

Gipfel in sicht!! , Foto: Markus Steinkasserer

Schwieriger Teil knapp vorm Ziel

Schwieriger Teil knapp vorm Ziel , Foto: Markus Steinkasserer

Gipfelglocke

Gipfelglocke , Foto: Markus Steinkasserer

Anfang des Klettersteiges

Anfang des Klettersteiges, Am Anfang geht der Klettersteig zügig und steil dahin!!!

Supa Klettersteig

Supa Klettersteig, schöner und langer Klettersteig!!, Foto: Daniel

etwas luftig!

etwas luftig! , Foto: Michael A.

Foto: https://www.instagram.com/van_lie_photography

Foto: https://www.instagram.com/van_lie_photography

Foto: https://www.instagram.com/van_lie_photography

Foto: https://www.instagram.com/van_lie_photography

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Foto: https://www.instagram.com/van_lie_photography

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