Foronon del Buinz/Sella Buinz via Forca Riomoz

Skitour
Schwer
(1)

Toureninfo

Beginn der Abfahrt vom Gipfel
Diff.
Schwierigkeit 4  /  4
Ausrichtung Südost Süd
Ausrichtung Südost, Süd
Aufstieg
Aufstieg1350 Hm
Aufstiegszeit
Aufstiegszeit 3:00 Std.
Snowboardgeeignet
Snowboardgeeignet Nein
Schneeschuhgeeignet
Schneeschuhgeeignet Nein
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Foronon del Buinz  (2531 m)
Charakter:

Als direkter, westlicher Nachbar zum Ultraklassiker „Cregnedulkar“ findet man diese wunderschöne Route, die mehr als nur eine Skitour ist. Man könnte sie als klassische Skibergsteigertour bezeichnen, da man die Ski über zahlreiche Höhenmeter am Rucksack trägt und dabei die Steigeisen an den Füßen hat. Grundsätzlich kann man den Sella Buinz bzw. das Vuerich-Biwak über 2 Varianten erreichen, wobei wir hier die Variante über die Forca Riomoz vorziehen, da sie etwas direkter ist.

Kernstück bzw. Schlüsselstelle der Route ist der Mittelteil der Gipfelflanke, die meist Felsbänder aufweist und bis 45 Grad steil ist. Danach legt sich der Hang bis zum Sattel wieder zurück. Das richtige Timing für eine sichere Befahrung ist also wichtig, ideal sind Firnverhältnisse im späten Jänner bis Anfang März. Je nach Schneelage gibt es mehrere Varianten für diese Sektion.

Genaue Routenbeschreibung:

Start in Sella Nevea (1180m), kurz entlang der alten, bereits etwas zugewachsenen Skipiste und am Ende davon in Richtung Nordosten durch den Wald bis zu einem Wanderweg. Diesem folgen, bei wenig Schnee empfiehlt es sich den Forstweg zu wählen (dieser zieht weit nach Osten und wieder zurück). Vorbei an der „Casere Cregnedul“- Alm (ca. 1500m) immer Richtung Norden, nach einem kurzen Waldstück öffnet sich das Kar. Auf ca. 1750m sieht man dann die Aufstiegsrinne ein und man folgt dem Gelände wie vorgegeben. Wer keine Lust auf ein Spitzkehrenmassacker hat, kann die Ski auch schon früher Schultern, bei guter Schneelage kommt man allerdings recht gut bis in den oberen Teil der Rinne. Die letzten 50 - 100 Höhenmeter gibt man die Ski auf den Rücken und steigt zu Fuß bin in die Scharte (Forca Riomoz, 2159m) auf.

In der Forca Riomoz legt man die Steigeisten an und quert leicht ansteigend Richtung Südflanke des Hanges. Anschließend sucht man sich je nach Schneelage den besten Weg durch die Felsbänder, oben weiter, wenn sich der Hang wieder zurücklegt, kann man auch wieder auf die Skier wechseln. Entweder geht man bis in den Sattel oder quert nach links zum Vuerich-Biwak, wobei man hier die letzten Meter wieder stapfen muss. Belohnt wird man dann aber mit einer fantastischen Aussicht auf die Wischberg- und Kaningruppe!

Vom Biwak bzw. dem Sattel ziemlich zentral hinab. Im Bereich der Felsstufen je nach Schneelage hindurch, wobei man orografisch rechts (im Sinne der Abfahrt) eine Rinne findet, die sich gut anbietet. Nach der Steilstufe dem Gelände folgend zum „Livinal del Buinz“ (baumfreies Kargelände), bis man auf ca. 1500m auf die Forststraße trifft. Hier über die Forststraße nach Osten zurück zur Grenedulalm, wobei dieser Weg immer etwas auf und ab geht (kann mühsam sein, ca. 15Minuten). Dann wie bekannt zurück zum Auto.

Alternativ kann man bei der Forststraße auch nach Westen zur „Casere Larice“-Alm (1479m) fahren, dann über den Waldweg hinunter, bis man auch den Ziehweg stößt, der von Sella Nevea zur Pecolalm führt. Über diesen hinunter nach Sella Nevea und zurück zum Auto.

Abfahrt: 

1350 Hm

Bemerkungen:

Eventuell Pickel und Steigeisen

Infostand: 

26.02.2022

Autor: 

Hannes Haberl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Villach kommend nach Tarvis, und von dort weiter Richtung Slowenien zum Passo del Predil. Bei der Abzweigung am  Passo del Predil /Sella Nevea Richtung Sella Nevea abzweigen. Entlang des Predilsee immer den Straßenverlauf folgen für ca. 15min bis zur Ortschaft Sella Nevea. Noch bevor man in das "Ortszentrum" kommt rechts parken, man sieht schon die alte Skipiste (keine Lifte mehr vorhanden)

Talort / Höhe:

Sella Nevea  - 1190 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Sella Nevea ehemaligen Dienststelle der „Guarda di Finanza“  - 1180 m

Bilder (14)

Übersicht der Skitouren im Bereich der Modeon del Buinz
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										Foto: Hannes Haberl

Übersicht der Skitouren im Bereich der Modeon del Buinz , Foto: Hannes Haberl

Sella Buinz, Blick zur Forca Riomoz
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										Foto: Hannes Haberl

Sella Buinz, Blick zur Forca Riomoz , Foto: Hannes Haberl

Blick zurück ins Grendulkar
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										Foto: Hannes Haberl

Blick zurück ins Grendulkar , Foto: Hannes Haberl

Die letzten Meter zur Forca Riomoz
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										Foto: Hannes Haberl

Die letzten Meter zur Forca Riomoz , Foto: Hannes Haberl

In der ostseitigen Rinne ist es schon warm
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										Foto: Hannes Haberl

In der ostseitigen Rinne ist es schon warm , Foto: Hannes Haberl

Blick von der Scharte zum Sella Buinz
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										Foto: Hannes Haberl

Blick von der Scharte zum Sella Buinz , Foto: Hannes Haberl

Ski tragen in der erste Felsstufe,  im Hintergrund das Kaninmassiv
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										Foto: Hannes Haberl

Ski tragen in der erste Felsstufe, im Hintergrund das Kaninmassiv , Foto: Hannes Haberl

Aufgrund der Steilheit apern die steilsten Bereiche im Früjahr schnell aus
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										Foto: Hannes Haberl

Aufgrund der Steilheit apern die steilsten Bereiche im Früjahr schnell aus , Foto: Hannes Haberl

im oberen Bereich wird es wieder flacher
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										Foto: Hannes Haberl

im oberen Bereich wird es wieder flacher , Foto: Hannes Haberl

kurz vor dem Biwak blicken wir zurück, herrliches Skigelände
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										Foto: Hannes Haberl

kurz vor dem Biwak blicken wir zurück, herrliches Skigelände , Foto: Hannes Haberl

am Gipfel steht das Vuerich Biwak
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										Foto: Hannes Haberl

am Gipfel steht das Vuerich Biwak , Foto: Hannes Haberl

Blick nach Westen zum Montasch und seinen zahlreichen herrlichen Skitouren
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										Foto: Hannes Haberl

Blick nach Westen zum Montasch und seinen zahlreichen herrlichen Skitouren , Foto: Hannes Haberl

Das Biwak, das zu Ehren eines ganz großen und leider viel zu früh verstorbenen Alpinisten errichtet wurde
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										Foto: Hannes Haberl

Das Biwak, das zu Ehren eines ganz großen und leider viel zu früh verstorbenen Alpinisten errichtet wurde , Foto: Hannes Haberl

Beginn der Abfahrt vom Gipfel
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										Foto: Hannes Haber.

Beginn der Abfahrt vom Gipfel , Foto: Hannes Haber.

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