Botanik Grand Prix

Klettern
Mittel
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 6/6+
5+ obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 695 m
7:30 Std.  /  8:40 Std.
AusrichtungSüd
AusrichtungSüd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:10 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Martinswand  (1200 m)
Charakter:

Sehr gut abgesicherte Plaisirroute im westlichen Teil der Martinswand. 19 Bohrhaken pro Seillänge, senkrechte Graspassagen, die es zu überwinden gilt - größer könnte der Kontrast nicht sein. Wer Wert auf gepflegtes Klettern an festem Fels legt, ist in dieser Tour fehl am Platz - gesucht sind Abenteurer mit intakter Zeckenschutzimpfung. Spaß bei Seite - es gibt nur wenige schöne Seillängen und die findet man eher im oberen Wandteil. Wer die Sache aber mit Humor nimmt, hat eine gewaltige Tour vor sich - irgendwann gewöhnt man sich auch an die Grasbüschel.... Diese Sportklettertour gehört mit ihren 19 Seillängen zu den längsten Touren an der Martinswand.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Sepp Lessiak und Ewald Eisendle 6.6.2010

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

19

Klemmkeile: 

Keine

Friends: 

Keine

Ausrüstung:

19 Expressschlingen, 60 m Einfachseil, einige Bandschlingen und HELM nicht vergessen.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Tour ist an den schweren Stellen sehr gut mit Bohrhaken abgesichert, im grasigen, brüchigen 2er Gelände aber auch weitere Abstände.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Stelle 6/6+, einige Stellen im unteren 6ten Grad, sonst leichter.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz bis zum Einstieg des Klettersteiges. Vom Klettersteigeinstieg nach rechts der Wand entlang - zuerst auf-, dann kurz absteigen und bis in eine Schutthalde, dort befindet sich ein altes kl. Eisenkreuz (Josef Klotz) an der Wand. Unmittelbar rechts davon (roter Pfeil) geht es zur Sache.

Höhe Einstieg: 

800 m

Abstieg:

Teil 1: Vom letzten Standplatz den Pfeilen und Markierungen in Richtung Westen (Steigspuren) folgen und an alten Fixseilen (tlw. heikel) hinunter zum Ausstieg des Klettersteiges. Weiter auf dem Klettersteigabstieg zum Weg und zurück zum Parkplatz. Dauer ca. 1 Std.

Teil 2: Vom Ende der Tour immer den roten Punkten folgen - anfangs nur kurz hinauf, dann waagrecht nach links (nicht zu früh absteigen). Dann steil hinunter und auf Pfadspuren bis zum Weg oberhalb des Steinbruches. Auf diesem westlich weiter zum Abstiegsweg des Klettersteiges/Kaiser-Max-Grotte. Immer bei den Punkten bleiben, wenn man keine Markierung findet ist man falsch - weiter unten sind es blaue Punkte. Dauer ca. 1½ Std.

Bemerkungen:

Unbedingt einen Helm aufsetzen, auch beim Zustieg! Auf lose Steine achten! Auf trockene Verhältnisse achten. Wenn Seilschaften in der Tour sind besteht Steinschlaggefahr.

Derzeit ist noch etwas viel Gemüse in der Tour. Es dauert sicher einige Zeit, bis Wind, Wetter und natürlich die zahlreichen Begeher, die sicher kommen werden, die Tour komplett säubern.

Wer Teil 1 und Teil 2 klettert, sollte konditionell gut drauf sein - genug zum Trinken mitnehmen.

Infostand: 

20.06.2017

Autor: 

A. Jentzsch-Rabl u. M. Zott

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Auf der Inntalautobahn A12 bis Kematen. Dort auf der Bundesstraße weiter in Richtung Zirl. Die Straße verläuft genau unter der Martinswand. Am linken Ende - kurz vor einer Wiese und dem Steinbruch - befindet sich der Klettersteigparkplatz, dort parken (siehe auch Übersichtsbild).

Talort / Höhe:

Zirl  - 622 m

Bilder (20)

Übersichtsbild.

Übersichtsbild., Die Tour im linken Wandteil der Martinswand. Gut zu sehen die beiden Teile des Botanik-Grand-Prix., Foto: Dieter Wissekal

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

19 Expressschlingen und...

19 Expressschlingen und... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

... etwas Erfahrung im senkrechten Gras sind nötig für diese Tour.

... etwas Erfahrung im senkrechten Gras sind nötig für diese Tour. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstieg re. vom kl. Eisenkreuz.

Einstieg re. vom kl. Eisenkreuz. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im unteren, sehr grasigen Teil.

Im unteren, sehr grasigen Teil. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schöne Seillänge vor der gr. Verschneidung.

Schöne Seillänge vor der gr. Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

In der großen Verschneidung.

In der großen Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die Schlüsselstelle - bei uns wars feucht & erdig...

Die Schlüsselstelle - bei uns wars feucht & erdig... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Das Ende der Schlüsselseillänge - lange Querung nach rechts.

Das Ende der Schlüsselseillänge - lange Querung nach rechts. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ganz oben wieder in der Verschneidung.

Ganz oben wieder in der Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ausstieg, kurz vor dem Wandbuch.

Ausstieg, kurz vor dem Wandbuch. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Damit man das Routenbuch auch findet....

Damit man das Routenbuch auch findet.... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zu Beginn...

Zu Beginn... , Foto: Daniel

In der Verschneidung.

In der Verschneidung. , Foto: Daniel

Die Schlüsselstelle war heute nass.

Die Schlüsselstelle war heute nass. , Foto: Daniel

Nicht mehr weit.

Nicht mehr weit. , Foto: Daniel

Schee gemacht.

Schee gemacht. , Foto: Daniel

Infoblatt zur Erweiterung beim Ausstieg vom ersten Teil (13.SL).

Infoblatt zur Erweiterung beim Ausstieg vom ersten Teil (13.SL)., Der Text:  Die "Botanik GP" wurde im Jahr 2011 um weitere sechs Seillängen verlängert, welche überdurchschnittlich gut abgesichert ist und deren Schwierigkeit den unteren Seillängen angepasst wurde. Der Abstieg erfolgt über den Westkamm der MW, auf gekennz. Steig

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