Botanik Grand Prix - Martinswand

Klettern
Mittel
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 6+
5+ obl.
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 695 m  /  550 Hm
7:00 Std.  /  8:15 Std.
AusrichtungSüd
AusrichtungSüd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:15 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
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Jun
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Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Martinswand  (1200 m)
Charakter:

Sehr gut abgesicherte Plaisirroute im westlichen Teil der Martinswand. 19 Bohrhaken pro Seillänge, senkrechte Graspassagen, die es zu überwinden gilt - größer könnte der Kontrast nicht sein. Wer Wert auf gepflegtes Klettern an festem Fels legt, ist in dieser Tour fehl am Platz - richtig sind Abenteurer mit aktivem Zeckenschutz. Spaß bei Seite - es gibt nur wenige schöne Seillängen und die findet man eher im oberen Wandteil. Eine gewaltige Tour, die mit etwas Humor leichter zu bewältigen ist, auch gewöhnt man sich irgendwann an die Grasbüschel.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Sepp Lessiak und Ewald Eisendle 6.6.2010

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

19

Ausrüstung:

19 Expressschlingen, 60 m Einfach- oder Doppelseil, einige Bandschlingen und HELM nicht vergessen.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Tour ist an den schweren Stellen sehr gut mit Bohrhaken abgesichert, im grasigen, brüchigen 2er Gelände aber auch weitere Abstände.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Stelle 6+, einige Stellen im unteren 6ten Grad, sonst leichter.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz bis zum Einstieg des Klettersteiges. Dort nach rechts der Wand entlang - zuerst auf-, dann kurz absteigen - bis in eine Schutthalde. Dort befindet sich ein altes kleines Eisenkreuz (Josef Klotz) an der Wand. Unmittelbar rechts davon (roter Pfeil; Tafel) geht es zur Sache.

Abstieg:

Teil 1: Vom letzten Standplatz den Pfeilen und Markierungen in Richtung Westen (Steigspuren) folgen und an alten Fixseilen (tlw. heikel) hinunter zum Ausstieg des Klettersteiges. Weiter auf dem Klettersteigabstieg zum Weg und zurück zum Parkplatz. Dauer ca. 1 Std.

Teil 2: Vom Ende der Tour den roten Punkten folgen - kurz hinauf, dann waagrecht nach links (nicht zu früh absteigen). Danach steil hinunter und auf Pfadspuren zum Weg oberhalb des Steinbruches. Auf diesem westlich zum Abstiegsweg des Klettersteiges/Kaiser-Max-Grotte. Bei den Punkten bleiben, wenn man keine Markierung findet, dann ist man falsch - weiter unten sind es blaue Punkte (Dauer ca. 1 bis 1½ Stunden).

Bemerkungen:

Wer Teil 1 und 2 klettert, sollte eine gute Kondition haben und ausreichend Flüssigkeit mitnehmen!! Auf trockene Verhältnisse achten. Wenn Seilschaften in der Tour sind, besteht Steinschlaggefahr! Unbedingt Helm aufsetzen!

Infostand: 

20.06.2017

Autor: 

A. Jentzsch-Rabl u. M. Zott

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Auf der Inntalautobahn A12 nach Zirl-Ost, dann weiter bis zur Abzweigung nach Kematen/Sellrain. Beim Steinbruch in Richtung Innsbruck. Der Straße bis zur zweiten Parkmöglichkeit folgen (Tafel mit Klettersteigbeschreibung). Öffis: Mit dem Bus von Innsbruck zur Martinswand/Zirl.

Talort / Höhe:

Zirl  - 622 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Martinswand-Klettersteig  - 615 m

Bilder (21)

Übersichtsbild: Die Tour im linken Wandteil der Martinswand. Gut zu sehen die beiden Teile des Botanik-Grand-Prix.

Übersichtsbild: Die Tour im linken Wandteil der Martinswand. Gut zu sehen die beiden Teile des Botanik-Grand-Prix. , Foto: Dieter Wissekal

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

19 Expressschlingen und...

19 Expressschlingen und... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

... etwas Erfahrung im senkrechten Gras sind nötig für diese Tour.

... etwas Erfahrung im senkrechten Gras sind nötig für diese Tour. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstieg re. vom kl. Eisenkreuz.

Einstieg re. vom kl. Eisenkreuz. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im oberen zweiten Teil der Route Botanik Grand Prix

Im oberen zweiten Teil der Route Botanik Grand Prix

Im unteren, sehr grasigen Teil.

Im unteren, sehr grasigen Teil. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schöne Seillänge vor der gr. Verschneidung.

Schöne Seillänge vor der gr. Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

In der großen Verschneidung.

In der großen Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die Schlüsselstelle - bei uns wars feucht & erdig...

Die Schlüsselstelle - bei uns wars feucht & erdig... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Das Ende der Schlüsselseillänge - lange Querung nach rechts.

Das Ende der Schlüsselseillänge - lange Querung nach rechts. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ganz oben wieder in der Verschneidung.

Ganz oben wieder in der Verschneidung. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei.

Vorletzte schwere Seillänge - gute, luftige Kletterei. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ausstieg, kurz vor dem Wandbuch.

Ausstieg, kurz vor dem Wandbuch. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Damit man das Routenbuch auch findet....

Damit man das Routenbuch auch findet.... , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zu Beginn...

Zu Beginn... , Foto: Daniel

In der Verschneidung.

In der Verschneidung. , Foto: Daniel

Die Schlüsselstelle war heute nass.

Die Schlüsselstelle war heute nass. , Foto: Daniel

Nicht mehr weit.

Nicht mehr weit. , Foto: Daniel

Schee gemacht.

Schee gemacht. , Foto: Daniel

Infoblatt zur Erweiterung beim Ausstieg vom ersten Teil (13.SL).

Infoblatt zur Erweiterung beim Ausstieg vom ersten Teil (13.SL)., Der Text:  Die "Botanik GP" wurde im Jahr 2011 um weitere sechs Seillängen verlängert, welche überdurchschnittlich gut abgesichert ist und deren Schwierigkeit den unteren Seillängen angepasst wurde. Der Abstieg erfolgt über den Westkamm der MW, auf gekennz. Steig

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