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Jetzt anmeldenGratanstieg Großlitzner - Seehorn - Überschreitung
Toureninfo
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Standort / Karte
Tourenbeschreibung
The best in the west - anders kann man die Gratüberschreitung über den Großlitzner und das Seehorn nicht beschreiben. Der lange Gratanstieg ist eine tolle Mischung aus alpiner Blockkletterei, welche meist seilfrei bewältigt wird, und schönen Kletterpassagen an der steilen Headwall des Großlitzners. Unterbrochen wird der vertikale Aufstieg von einigen luftigen Abseilpassagen und am Ende mit einer langen Abseilfahrt hinunter zum Seegletscher. Den perfekten Gipfelausblick, der weit in die Schweizer Alpen reicht, gibt es als Sahnehäubchen oben drauf - was will man mehr! Wer im 4ten Schwierigkeitsgrad solide unterwegs ist, sollte sich diese gewaltige Grattour in seinem Tourenkalender vormerken
Siehe Topo. Die Schlüsselstelle ist das letzte Stück hinauf zum Großlitzner, vier Seillängen Kletterei bis 4-. Nach 3 x Abseilen klettert man kurz ab, dann noch 1 x 25 m abseilen. Vom Hochjoch auf dem Grat (Stellen 2) auf das Gr. Seehorn.
Ch. Jahn u. A Schlegel, 1866 (Großlitzner); F. Brosi, E. Hauser, Ch. Jahn (Nordwestgrat Gr. Seehorn).
4
4 Expressschlingen, ein paar mittlere Friends, Bandschlingen und Helm. Steigeisen und Pickel sicherheitshalber mitnehmen (harte Schneefelder).
Von der Hütte (dorthin ca. 1½ bis 2 Stunden vom Tal) auf dem markierten Weg zum Litznersattel. Vom Sattel am oberen Rand des Glöttergletschers über Geröll und eine steile, sandige Rinne in Richtung des östlichen Vorbaus. Dort wird der Fels sehr bald fester und in schöner 2er-Kraxelei gelangt man problemlos bis zum „richtigen“ Einstieg. Dieser ist am letzten Aufschwung des Großlitzners und dank Bohrhaken nicht zu übersehen
Vom Gipfel des Großen Seehorns 8 x 25 m in der Westflanke auf den Seegletscher abseilen (eingerichtete Abseilpiste). Alternativ kann man auf dem Nordwestgrat abklettern und abseilen (Stellen 2). Vom Seegletscher bzw. vom Ende des NW-Grates zur Seelücke und von der Scharte auf dem markierten Weg hinunter zur Saarbrücker Hütte und weiter ins Tal.
Alpenvereinskarte Nr. 26, Silvrettagruppe
Am besten im Hochsommer bei warmen Wetter und wenig Schneelage begehen. Die Tour sollte nicht unterschätzt werden, da man lange, ausgesetzte Passagen seilfrei klettern sollte (um Zeit zu sparen). Die Abseilpiste vom Seehorn ist bei einer Ansammlung von Bergsteigern heikel - Steinschlag, Staus und herabfallende Abseilgeräte sorgen für Nervenkitzel. Konditionsstarke Bergsteiger machen die Tour vom Tal aus, ein MTB ist für den Zustieg bis zur Saarbrücker Hütte hilfreich.
Ausgangspunkt / Anfahrt
A14 bis zur Ausfahrt Montafon, dann die L188 nach Partenen. Weiter über die Silvretta-Hochalpenstraße zum Vermuntstausee. Am Ende des Sees rechts parken. Öffis: Mit der Bahn bis nach Schruns und weiter mit dem Bus zum Stausee.
Partenen - 1051 m
Saarbrücker Hütte - 2538 m



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