Mathaisenkar-Klettersteig

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit B/C
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 535 Hm  /  1860 Hm
1:30 Std.  /  7:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNordwest
AusrichtungNordwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Alpspitze  (2628 m)
Charakter:

Der recht lange und an kurzen Stellen ausgesetzte Klettersteig im Mathaisenkar steht etwas im Schatten der Alpspitz-Ferrata und dem Höllentalanstieg. Die Klettersteigtour gehört zu den längeren Unternehmungen in Deutschland und ist nicht so überlaufen, wie die Touren im Umfeld. Wenn man bei der Höllentalangerhütte oder bei der Grießscharte die jeweilige Hauptroute verlässt, kommt man in das gewaltige Mathaisenkar. Die Ferrata beginnt auf dem oberen Schuttfeld und verläuft an geneigten, kurzen Gratpassagen und luftigen Querungen hinauf zur Grießscharte. Dieser Eisenweg ist aufgrund der Wasserspiele in der Höllentalklamm auch als Abstiegsoption nach der Alpspitz-Ferrata lohnend.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

Im leichten, etwas glatten Gelände im Zickzack aufwärts (A). Nach der ersten leichten Felsstufe folgt ein längeres Gehstück. Beim Stahlseil steil hinauf (B) zur ersten schweren Stelle, einer luftigen Gratpassage (B/C). Auf dem Grat (B) nach links, nach einem kurzen Gehstück zu einer Spalte (B) und danach steil (B/C) aufwärts. Eine plattige Querung (B) führt nach links, danach auf einem gestuften Grat (A/B, kurz B) nach oben. Eine Stufe (B) führt hinauf zum Gehgelände. Eine plattige Rampe leitet das letzte versicherte Stück vor der Grießscharte ein. Anfangs leicht (A), dann kurzer Aufschwung (B) und am Ende rinnenartig hinauf in die große Scharte. Meist steigt man auf dem Blockgrat (kurze Passage A/B u. 1-) auf die Alpspitze (165 Hm; ca. ½ Std.).

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung; im Frühjahr evtl. Leichtsteigeisen/Pickel.

Zustieg zur Wand:

Von Hammersbach auf dem Wanderweg zur Höllentalklamm und die sehenswerte Tunnelstrecke hinauf zur Höllentalangerhütte (die „mautpflichtige“ Tunnelstrecke kann man auch rechts umgehen, ca. 25 Minuten Mehraufwand). Direkt nach der Höllentalangerhütte zweigt der Weg südlich zur Grießscharte/Alpspitze ab. Diesem folgt man hinauf in das Mathaisenkar. Im oberen Teil des Schuttfeldes zweigt der Weg nach links zum Einstieg ab. Der Einstieg liegt auf ca. 2085 m.

Höhe Einstieg: 

2085 m

Abstieg:

Von der Grießscharte durch das Grießkar zum Stuibensee (1921 m). Kurz davor nach links zum Nordwandsteig (A/B, quert die Nordwand der Alpspitze, führt durch ein Tunnelsystem) oder weiter absteigen und unterhalb des Bernadeinkopfes zurück zum Osterfelderkopf queren. Von der Alpspitze über den Ostgrat (tlw. A/B, kurz 1-, viel Gehgelände) hinunter in das Oberkar. Dann am Nordwandsteig zum Osterfelderkopf. Von der Talstation der Alpspitzbahn mit der Bahn zum Parkplatz.

Kartenmaterial:

AV-Karte 4/2, Wetterstein Mitte; ÖK 116, Telfs; F&B, WK 352

Bemerkungen:

Nordseitiges Kar in dem sich lange der Schnee hält. Für Bergsteiger auf dem Jubiläumsgrat eine Alternative zur evtl. verpassten letzten Talfahrt.

Infostand: 

02.08.2010

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von München oder Seefeld nach Garmisch und weiter nach Hammersbach (großer Parkplatz für Höllental-Geher). Öffis: Mit der Bahn nach Garmisch und mit der Zugspitzbahn nach Hammersbach.

Talort / Höhe:

Garmisch-Partenkirchen  - 717 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz in Hammersbach  - 760 m

Bilder (7)

Der Routenverlauf an der Felswand im Mathaisenkar

Der Routenverlauf an der Felswand im Mathaisenkar

In der wildromantischen Höllentalklamm

In der wildromantischen Höllentalklamm

An einer Gratpassage, unten sieht man den Zustiegsweg

An einer Gratpassage, unten sieht man den Zustiegsweg

An einer der vielen Querungen im Mittelteil

An einer der vielen Querungen im Mittelteil

Oft kurze, etwas ausgesetzte Steilstufen

Oft kurze, etwas ausgesetzte Steilstufen

An einer der kurzen Steilpassagen

An einer der kurzen Steilpassagen

Blick vom Gipfel der Alpspitze hinunter nach Garmisch

Blick vom Gipfel der Alpspitze hinunter nach Garmisch

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