Seefelder Panorama Klettersteig - Seefelder Spitze

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit C
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 285 Hm  /  520 Hm
1:30 Std.  /  2:30 Std.
Absicherung
AbsicherungSehr gut
AusrichtungSüdwestWest
AusrichtungSüdwest, West
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:30 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:30 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Seefelder Spitze  (2221 m)
Charakter:

Der Seefelder Panorama Klettersteig ist ein gelungener Genussklettersteig zur Seefelder Spitze oberhalb der Olympia-Region Seefeld. Das den Dolomiten ähnliche Kalkgestein ist oft steil, man bewegt sich teilweise recht ausgesetzt an längeren Vertikalpassagen. Auf den 450 Stahlseilmetern gibt es recht viele C und B/C Passagen (das sollten nicht so versierte Klettersteigfreunde berücksichtigen), welche nur spärlich mit Trittklammern versehen sind - aber immer wieder mit recht guten Rastmöglichkeiten. Dort kann man etwas durchschnaufen und den Ausblick bis hin zur Zugspitze genießen. Ein schöner Klettersteig, welchen man dank Bergbahnunterstützung auch an einem halben Tag klettern kann.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Eine steile Wand (C) hinauf, nach einer Rinne (B/C) folgt eine leichte Rampe (B und später A/B und A). Eine Verschneidung (B/C) leitet eine steile Wandstufe (länger C) ein. Nach einem Absatz kommt noch eine schöne Stufe (B/C und B) vor einer kleinen Scharte (A und A7B). Eine steile, gestufte Querung (B/C) führt hinauf zu einer Gras-Terrasse (Gehgelände, links ist ein Notausstieg). Bei einer Höhle steigt man kurz steil (B/C) auf eine Rampe (B), diese führt zur nächsten Steilstufe (länger B/C). Nach einer Ecke (B/C) erreicht man eine Schuttrinne, welche man quert (A). Es folgt eine steile Stufe (länger C), nach einem kleinen Absatz über eine kurze Steilstufe (B/C) erreicht man eine Rastbank. Eine ansteigende, steile Querung (B(C) mündet in eine kurze Vertikalpassage (C). Nach einem kleinen Grasabsatz (A) folgt ein Gratstück (B), welches zur letzten Steilstufe (B/C) führt. Am Ende auf dem Grat (A/B) zum schon sichtbaren Gipfelkreuz der Seefelder Spitze (2221 m).

Erhalter:

Bergbahnen Rosshütte

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Sehr gut mit Stahlseil und wenigen Trittbügeln gesichert.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Mehrere Stellen C, die Passagen sind recht anhaltend, oft B und A/B. Tipp: Wenn man auf den recht gut positionierten Trittbügeln den Körperschwerpunkt immer schön zur Wand bringt, steht man sehr gut und braucht weniger Kraft. 

Zustieg zur Wand:

Von der Endstation der Standseilbahn bei der Rosshütte folgt man dem markierten Weg in Richtung Reither Spitze bis unter die Südwestabbrüche der Seefelder Spitze. Der Wanderweg führt einen fast bis zum Einstieg heran. Vom Weg in wenigen Schritten hinauf zum Einstieg. Rechts vom Einstieg ist eine Nische mit einer Bank, dort legt man am besten - geschützt vor dem Steinschlag - die Ausrüstung an. Alternativ kann man auch vom Tal zusteigen, dafür werden ca. 1¾ Stunden veranlagt (mit dem MTB kann man bis zur Rosshütte fahren).

Höhe Einstieg: 

1960 m

Abstieg:

Vom Gipfel der Seefelder Spitze auf dem Höhenweg zum Seefelder Joch absteigen, dort befindet sich die Bergstation. Man kann auch nördlich vom Gipfel direkt zur Rosshütte absteigen (ca. ¼ Std. länger).

Kartenmaterial:

Kompasskarte Nr. 026, Seefeld in Tirol, Leutasch

Bemerkungen:

Der Klettersteig hat längere steile Passagen im Schwierigkeitsbereich C, man kann aber oft recht gut auf diversen Absätzen rasten. Für Kinder und nicht sportliche Klettersteig-Einsteiger ist dieser Steig aber nicht zu empfehlen - sportliche Personen werden an den oft sehr luftigen Vertikalpassagen aber ihre Freude haben.

Wer die Tour noch etwas verlängern will, kann von der Seefelder Spitze auf dem schwarzen Bergweg (ausgesetzt, tlw. auch seilversichert) zur Reither Spitze (2374 m) aufsteigen. 

Im zeitigen Frühjahr oft steile Altschneefelder beim Zu- und Abstieg. Man kann die aktuelle Schneelage aber gut mit der Webcam der Rosshütte erkunden.

Die Bergbahnen im Skigebiet Rosshütte fahren in der Sommersaison zwischen Mitte Mai bis Ende Oktober. Infos: seefeld-sports.at

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl und Daniel Rieser

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Innsbruck oder Scharnitz auf der B177 nach Seefeld. Direkt an der Bundesstraße befinden sich die Parkplätze des Skigebietes Rosshütte, dort parken. Öffis: Mit der Bahn nach Seefeld und mit dem Bus zur Talstation des Skigebietes Rosshütte.

Talort / Höhe:

Seefeld  - 1180 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Rosshütte - Endstation Standseilbahn  - 1751 m

Bilder (13)

Übersicht: Der Zu- und Abstieg und der Routenverlauf - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Übersicht: Der Zu- und Abstieg und der Routenverlauf - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Beim gemütlichen Zustieg von der Rosshütte - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Beim gemütlichen Zustieg von der Rosshütte - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Der steile Einstieg - Seefelder Panorama Klettersteig - Seefelder Spitze

Der steile Einstieg - Seefelder Panorama Klettersteig - Seefelder Spitze

Eine Wandpassage kurz nach dem Einstieg - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine Wandpassage kurz nach dem Einstieg - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine der tollen Vertikalpassagen am Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine der tollen Vertikalpassagen am Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze). , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

In der kleinen Scharte im Mittelteil - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

In der kleinen Scharte im Mittelteil - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine der tollen C-Steilpassagen am Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine der tollen C-Steilpassagen am Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Auf dem großen Grasabsatz im Mittelteil (Gehgelände und Notausstieg) - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Auf dem großen Grasabsatz im Mittelteil (Gehgelände und Notausstieg) - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine Steilpassage im oberen Teil - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Eine Steilpassage im oberen Teil - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Auf der Rastbank im oberen Steigabschnitt - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Auf der Rastbank im oberen Steigabschnitt - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Die Felsstufe nach der Rastbank, hinten die Reither Spitze - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Die Felsstufe nach der Rastbank, hinten die Reither Spitze - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Der letzte Aufschwung vor dem Gipfelkreuz  - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Der letzte Aufschwung vor dem Gipfelkreuz - Seefelder Panorama Klettersteig (Seefelder Spitze).

Am Ende des Seefelder Panorama Klettersteiges auf der Seefelder Spitze (2221 m).

Am Ende des Seefelder Panorama Klettersteiges auf der Seefelder Spitze (2221 m).

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