Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti

Klettersteig
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit B , 1+
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 180 Hm  /  1550 Hm
3:30 Std.  /  10:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungWest
AusrichtungWest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Croda Granda  (2849 m)
Charakter:

Großartige Runde, die zu den lohnendsten Touren in der Pala gehört. Dabei steht das Bergerlebnis im Vordergrund und nicht der kurze, sehr gut versicherte Klettersteig. Die gesamte Tour verläuft in einer wilden Felsszenerie mit Schluchten und Scharten und fi ndet den Höhepunkt in der optionalen Stichtour auf die imposante Croda Granda. Der Abstieg „Sentiero Vani Alti“ und der Aufstieg auf den Gipfel Croda Granda sind nicht mit Seilen versichert (wurden entfernt) und erfordern Kletterkönnen und alpine Erfahrung.

Genaue Routenbeschreibung:

Über eine Platte (A/B) und glatte Bänder (A) zur Rampe unter einem markanten Überhang queren. An der Rampe (A/B) links aufwärts zur Schlucht, kurz davor rechts über eine enge Rampe (B) und gestuftes Gelände mit Trittstiften (A-B) zwischen zwei Schluchten aufwärts. Dann links über die Schlucht (A/B) und Ausstiegswand (B) in die Forc. del Marmor (2570 m). Weiterweg Croda Granda: Von der Forcella Marmor in 15 Min. zum Bivacco Reali, ein kurzes Stück dem Abstiegsweg Vani Alti folgen und links ca. 50 Hm in die Forcella Sprit absteigen. Anschließend auf dem Weg, unter der Croda Granda vorbei, über Geröll aufsteigen, in eine Scharte und zum Gipfel der Croda Granda (2849 m); Kletterstellen bis Schwierigkeit 1 (2 ¼ Std. für Auf- und Abstieg).

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung, Helm und ggf. Sicherungsseil.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz auf dem Weg 707 zum Rif. Treviso (1631 m, 1 Std.), vorbei an der Abzweigung „Vani Alti“ zur Abzweigung der Via ferrata Fiamme Gialle (Tafel) und weiter zum Einstieg auf 2410 m (2 Std. ab Rif. Treviso).

Höhe Einstieg: 

2410 m

Abstieg:

Ungeübte Geher steigen am besten wieder über den Klettersteig ab (2 ½ Std. bis Malga Canali). Runde mit Abstieg Vani Alti: Von der Forcella del Marmor zum Bivacco Reali (15 Min.) und weiter anfangs leicht bergauf in der Ostfl anke der Cima Vani Alti (2728 m), dem mit roten Punkten markierten Weg Richtung „Vani Alti“ in eine Scharte folgen. Von dort zwischen der Cima Vani Alti und des links markanter werdenden Sass da Camp (2733 m) absteigen, bis der Weg in eine Scharte mit Felsplatten führt, der Forcella Vani Alti (2518 m, N46.24129, E11.92101). Anschließend rechts hinab Richtung Rifugio Treviso (rote Aufschrift auf Stein) bis zu einem Felsabbruch, den man im Zickzack auf Bändern (1+) zum Wandfuß (N46.24073, E11.91831) abklettert schwache rote Markierungen). Vom Wandfuß durch das Vallone Vani Alti, bis man auf 1959 m (rote Markierung „Vani Alti“, N46.24312, E11.91137) wieder auf den Weg 707 zum Rif. Treviso trifft, dem man zurück zum Ausgangspunkt folgt.

Kartenmaterial:

Tabacco WK 022, Pale di San Martino; Kompass WK 76, Pale di San Martino

Bemerkungen:

 Der Abstieg über den Sentiero Vani Alti und der Aufstieg auf die Croda Granda sind ernste alpine Touren. In der ca. 100 m hohen Felsstufe Vani Alti sind Eisenstifte, an denen man mit dem Seil sichern kann. Bei Nebel und Schlechtwetter ist die Orientierung im Bereich Bivacco Reali schwierig. Die Via ferrata Fiamme Gialle ist sehr gut versichert. Weniger erfahrene Alpinisten sollten wieder über den Klettersteig absteigen und NICHT über den Sentiero Vani Alti!!!

Tipp: Die Runde mit dem Aufstieg über den Sentiero Vani Alti beginnen, damit man die ungesicherte Kletterei im Aufstieg machen kann.

Infostand: 

05.02.2009

Autor: 

Andreas Jentzsch

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

A22 Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Auer/Ora und über die Staatsstraße 48 nach Predazzo, weiter auf der Staatstraße 50 über den Passo di Rolle nach Fiera di Primiero. Dort links Richtung Passo Cereda/Agordo und  nach den ersten Kehren links (gerade) ins Val Canali zum Rif. Cant del Gal. Man kann von der Hütte noch 1,2 km  weiter zu einem kleinen Wanderparkplatz auffahren.

Talort / Höhe:

Fiera di Primiero  - 745 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Malga Canali  - 1270 m

Bilder (15)

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti, Übersicht, Foto: Andreas Jentzsch

Sentiero Vani Alti

Sentiero Vani Alti, Übersicht, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Abzweigung zur Ferrata Fiamme Gialle, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Hier geht's rauf, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Am Steig, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Steil aber nicht besonders schwierig, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Ausgesetzte Stelle mit Tiefblick in der Ferrata Fiamme Gialle, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle

Via ferrata Fiamme Gialle , Forcella Marmor, 2600 m. Teil eins wäre geschafft., Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti, Bivacco Reali, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti, Das Gipfelziel Croda Granda, Foto: Andreas Jentzsch

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti

Via ferrata Fiamme Gialle - Sentiero Vani Alti, Abstieg zum Sentiero Vani Alti, Foto: Andreas Jentzsch

Sentiero Vani Alti

Sentiero Vani Alti, Hier beginnt die heikle Kletterei, Foto: Andreas Jentzsch

Sentiero Vani Alti

Sentiero Vani Alti, Ungesicherte, steile Kletterstellen bis 1+, Foto: Andreas Jentzsch

Sentiero Vani Alti

Sentiero Vani Alti, Kurz vor der Tafel, Foto: Andreas Jentzsch

Sentiero Vani Alti

Sentiero Vani Alti, Geschafft, ab hier geht's zu Fuß hinunter zum Rifugio Treviso, Foto: Andreas Jentzsch

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