Doriweg

Klettern
Mittel
(3)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 5+
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 200 m  /  1200 Hm
2:15 Std.  /  6:15 Std.
AusrichtungSüdost
AusrichtungSüdost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Berchtesgadener Hochthron  (1972 m)
Charakter:

Der Dori-Weg führt durch eine namenlose Wand zwischen Berchtesgadener Hochthron und Gamsalmkopf. Die Wand wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, trotzdem findet man dort sehr schöne leichte Kletterei vor, die durch den rauhen wasserzerfressenen Fels sehr lohnend ist. Bei so schönen Kletterstellen und sehr guter Absicherung macht es auch nichts, daß die Route bereits unter dem Gipfel endet.


Benannt wurde die Route nach der Sennerin des Scheibenkasers - Viktoria Huber.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Richard und Maria Koller am 25.08.2009 nach mehreren Tagen Vorarbeit

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

10

Klemmkeile: 

keine

Friends: 

keine

Ausrüstung:

50m Einfachseil, 10 Express, Bandschlingen für die Standplätze u. Helm!

Bemerkung zu den Versicherungen:

Komplett mit modernen Bohrhaken durchgesichert!

Ergänzung zur Schwierigkeit:

5+ (Stelle) überwiegend 4/4++. Die 5+ Stelle kann auch A0 geklettert werden.

Wenn man die beiden Seillängen oberhalb des Grubenpfades noch klettert, so erhöhen sich die Schwierigkeiten auf 6+ oder 5+ A0. Da das Gelände darüber unlohnend ist, muß man vom Ende der letzten Seillänge 2 x 20 m wieder zum Grubenpfad abseilen.

Zustieg zur Wand:

Vom Wanderparkplatz zum Scheibenkaser (ca 1 ¼ Std).  Von diesem zunächst Richtung „Berchtesgadener Hochthron Klettersteig“.  Nach gut 10 Minuten erreicht man ein Schotterfeld.  Auf der rechten Seite von diesem befinden sich einige große Felsblöcke.  Dort Rucksackdepot, für den Fall, dass man über den Grubenpfad wieder absteigt.  Nun einige Meter weiter hinauf und sobald wie möglich waagrecht oberhalb einer orangefarbigen Sandriese nach rechts in den markanten Grassattel queren.  Der Zustieg ist vom Scheibenkaser aus gut sichtbar.  Vom Grassattel einige Meter absteigen und über Wiesen schräg rechts aufwärts queren.  Der Einstieg befindet sich am Fuß einer markanten weithin sichtbaren Kaminverschneidung und ist angeschrieben.  Vom Scheibenkaser ca. 35 – 40 Minuten. Siehe auch Wandbilder.

Abstieg:

a: Abstieg über den Grubenpfad (Band) in ca. 40 Minuten zum Scheibenkaser. Alpine Erfahrung notwendig (I-II)!


b: Über den NICHT markierten Grubenpfad auf das Plateau weiter aufsteigen und über den bezeichneten Weg zum Gipfel bzw. zum Stöhrhaus. Zurück zum Scheibenkaser auf dem Wanderweg.

Kartenmaterial:

ÖK 93 Berchtesgaden

Bemerkungen:

Achtung: Da sich im Frühjahr am Einstiegsbereich viel Lawinenschnee sammelt, kann der „Dori-Weg“ nicht vor Mitte Juni begangen werden. Außerdem sollte man nach Regen mindestens 2 schöne trockene Tage abwarten.


Bei großem Andrang bietet sich die rechts vom Dori-Weg neu revitalisierte "Direkte Gamsalmplatte" an. Ist aber nicht ganz so schön wie der Doriweg - aber auch lohnend (siehe Topo).

Infostand: 

22.11.2009

Autor: 

A. J-R. u. A. Riesner

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von der Autobahnabfahrt Salzburg-Süd oder Berchtesgaden nach Markt Schellenberg und weiter nach Ettenberg und weiter zum Wanderparkplatz (ca. 750 Meter nach dem Anwesen Roßboden, nach der Wiese im Wald auf der rechten Seite).

Talort / Höhe:

Markt Schellenberg  - 480 m

Bilder (22)

Übersicht

Übersicht, Der ungefähre Verlauf des Doriwegs - rechts davon der Beginn der "Direkten Gamsplatte" angedeutet., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Übersicht mit Scheibenkaser und Grubenpfad

Übersicht mit Scheibenkaser und Grubenpfad , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Südwand

Südwand, Die Südwand des Berchtesgadener Hochthrons von Ettenberg aus - der Doriweg verläuft rechts im niedrigeren Wandteil zw. Hochthron und Gamsalmkopf., Foto: Andi Riesner

Zustieg

Zustieg, Die Wand beim Zustieg. Der Einstieg befindet sich rechts der gelben Felsen., Foto: Andi Riesner

1. Seillänge

1. Seillänge, Am Ende der ersten Seillänge - nach der etwas schwierigeren Stelle., Foto: Andi Riesner

Platten

Platten, Super-Platten in der zweiten Länge!, Foto: Andi Riesner

2. Seillänge

2. Seillänge, Rauhe Platten - Genuß pur., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Wasserrillen

Wasserrillen, Mega-Wasserrille in der 5. SL, Foto: Andi Riesner

Leichte Kletterei

Leichte Kletterei, Auch in den leichteren Längen findet man schöne Kletterstellen vor, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Etwas feucht

Etwas feucht, Nach Regen sollte man ein paar Tage warten - dafür ist der Fels schön rauh und vom Wasser zerfressen., Foto: Andi Riesner

Gesuchte Linie

Gesuchte Linie, Die Linie ist schon etwas gesucht bietet aber dafür wirklich schöne Kletterei im unteren Schwierigkeitsgrad - und daß bei perfekter Absicherung!, Foto: Andi Riesner

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Die mit V+ bewertete Schlüsselstelle ist kurz und kann auch A0 gemacht werden., Foto: Andi Riesner

Scheibenkaser

Scheibenkaser, Zurück beim Scheibenkaser - dahinter baut sich die Südwand beeindruckend auf., Foto: Andi Riesner

Zustieg / April 2011

Zustieg / April 2011 , Foto: daniel

In der 1ten Seillänge

In der 1ten Seillänge , Foto: daniel

Schöne Kletterei

Schöne Kletterei , Foto: daniel

In der Verlängerung // VI+/VII-

In der Verlängerung // VI+/VII-, Lohnende Zugabe, droben Abseilstand, Foto: daniel

Leichter Ausstieg - Grubenpfad

Leichter Ausstieg - Grubenpfad , Foto: daniel

2.Seillänge

2.Seillänge, Super rau und steil, Foto: Erwin

Megawasserrille

Megawasserrille , Foto: Erwin

Gleich oben

Gleich oben, So könnte es weitergehen, Foto: Erwin

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