V-Riss / Heizendorferriss

Klettern
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 3+
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 140 m  /  620 Hm
1:20 Std.  /  4:20 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
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Jun
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Aug
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Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Adlerspitzen  (1241 m)
Charakter:

Die Adlerspitzen sind das traditionsreichste Klettergebiet im Höllengebirge. An den auffälligen Felstürmen wird seit fast 100 Jahren geklettert. Unter den zahlreichen Möglichkeiten ist der V-Riss der große Klassiker und wird oft begangen. Über den Heizendorferriss steigt man dann direkt beim Gipfelkruez aus. Der Fels ist meist fest und die Absicherung durch Bohrhaken sehr gut. Besonders originell ist der kleine mit einem Kreuz geschmückte Gipfel der für maximal 5 Personen Platz bietet.

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo; immer den gut sichbaren Haken nach. Vom Stand nach der 2. SL nach rechts in die Nische, weiter rechtshaltend die Wandstufe hinauf und dann nach links in die Verschneidung queren (BH). Am Ende der 3. Seillänge nach rechts über ein ansteigendes Band zu Stand in der Heizendorferscharte (freistehender Felsturm). Weiter über den Heizendorferriss zum Gipfel.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

V-Riss: Heizendorfer/Scheibenpflug
Heizendorferriss: 1. Beg. vor 1929 Heizendorfer/Scheibenpflug

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

8

Ausrüstung:

Helm nicht vergessen!

Zustieg zur Wand:

Auf dem Wanderweg Richtung Hochleckenhaus ansteigen. Nach ca. 1 Stunde Gehzeit (bei der „Niederen Rast“) in einer Serpentine auf Steigspuren nach links abzweigen, welche in die Schotterrinne an der Südwestseite der Adlerspitzen führen. In der Rinne etwa bis zur Hälfte aufwärts bis unter den markanten Kessel zwischen Mittel- und Hauptgipfel. Einstieg bei Standplatz mit 2 Klebehaken mit weißer Aufschrift „V-Riss“ am Fels.

Abstieg:

Abseilen und/oder abklettern über den Normalweg (II+): Er verläuft östlich des V-Riss’ und beginnt knapp unter dem Sattel wo die große Schotterrinne ihren Anfang nimmt und ist ebenfalls mit Bohrhaken bestens abgesichert.

Kartenmaterial:

BEV ÖK Blatt 66

Bemerkungen:

Klettertouren an den Adlerspitzen können gut mit dem Kugelzipf - Nordwestgrat (Stelle II, meist I und Gehgelände) kombiniert werden, womit auch das am Plateau gelegene Hochleckenhaus erreicht wird - siehe Track.

Infostand: 

02.09.2006

Autor: 

Andi Riesner

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Auf der A1 bis zur Abfahrt Mondsee, dann auf der B151 (Atterseestraße) nach Unterach. Bei Unterach auf die B152 entlang des Attersees nach Steinbach. Direkt im Ort nach rechts abbiegen auf die L544 und weiter zum Gasthof Kienklause. Wer von Norden kommt, fährt bei der Anschlussstelle Seewalchen ab und ebenfalls auf der B152 Steinbach. Oder vom Traunsee direkt auf der L544 zum Ausgangspunkt.

Talort / Höhe:

Steinbach a. Attersee  - 509 m

Bilder (10)

Übersicht

Übersicht, In ROT der V-Riss m. Heizendorferriss; BLAU der Abstieg über den Normaweg, Foto: Andi Riesner

Start

Start, Die erste SL führt über gut gestuften Fels., Foto: Andi Riesner

2. Seillänge

2. Seillänge, Links eines markanten Risses (Rissverschneidung) gehts weiter - sieht grasiger aus als es ist! Oben sieht man schon die markante Verschneidung: den V-Riss., Foto: Andi Riesner

V-Riss

V-Riss, Tiefblick zurück zum Stand über die markante Verschneidung welche der Route wohl den Namen gab., Foto: Andi Riesner

Heizendorfer Scharte

Heizendorfer Scharte, Der Stand nach der 3. Länge befindet sich direkt in der Heizendorfer Scharte (zw. Hauotgipfel u. freistehendem Turm)., Foto: Andi Riesner

Von oben...

Von oben..., Der Stand am Beginn des Heizendorfer-Risses von oben., Foto: Andi Riesner

Rampe

Rampe, Zu Beinn der letzten Länge leitet eine Rampe links aufwärts dum eigentlichen Heizendorfer-Riss., Foto: Andi Riesner

Ausgesetzt

Ausgesetzt, Die letzten Meter führen über eine luftige Kante direkt zum Gipfelkreuz., Foto: Andi Riesner

Klein aber fein

Klein aber fein, Vom Gipfel hat man einen schönen Ausblick auf den Attersee - Platz ist allerdings nicht viel..., Foto: Andi Riesner

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