Analyse:berg - Sommer 2011

Sach/Lehrbücher  /  Sonstiges

Produktinfo

Preis: 14,00 €
(inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten*)
Neues Fachmagazin für Alpinunfallanalyse und Alpinunfallstatistik
Sprache:
Deutsch

Produktbeschreibung

Das Kuratorium für Alpine Sicherheit gibt 2011 erstmals ein neues, künftig zwei Mal jährlich erscheinendes Fachmagazin für Unfallanalyse, Alpinunfallstatistik und Unfallverhütung heraus.

Der Öffentlichkeit werden besonders interessante und immer wiederkehrende und daher oft vermeidbare Unfallereignisse vorgestellt. Bergsportlerinnen und Bergsportler sollen von diesen Analysen gepaart mit Hintergrundinformation profitieren. Partner sind die Alpinpolizei, der Österreichische Bergrettungsdienst sowie die Fachzeitschrift „bergundsteigen“.

Seit Jahren führt das Kuratorium für Alpine Sicherheit nun eine umfassende Datenbank zu Alpinunfällen. In jedem Heft werden sie aktuelle Daten zum Alpinunfallgeschehen finden. Weiters gibt es Auswertungen zu bestimmten thematischen Schwerpunkten. Lehrreiche Unfallbeispiele ergänzen jedes Heft.

Beispiele aus dem Inhalt der ersten Sommer-Ausgabe:

  • „Blitzschlag beim Wandern“: Zwei Wanderer – Mutter mit Sohn – sind im August 2010 auf dem Mirnock in Kärnten unterwegs. Am späten Nachmittag werden die beiden von einem Gewitter überrascht.
  • „Später Notruf“: Nach einem Felsausbruch wird ein schwer verletzter Kletterer von der Besatzung des Notarzthubschraubers geborgen. Der unverletzte Seilzweite schließt sich den beiden anderen Seilschaften an, mit denen sie gemeinsam unterwegs waren. Das Angebot der Bergung durch die Hubschrauberbesatzung lehnen sie ab.
  • „Vermisst auf dem Großglockner“: Fünf Bergsteiger besteigen im Herbst 2010 über den Stüdlgrat den Großglockner. Tage später bedeutet die Suche nach drei der fünf einen der schwierigsten Einsätze für Alpinpolizei und Bergrettung.


Für Peter Plattner bieten „unvoreingenommene Unfallanalysen die einzigartige Chance, aus Fehlern zu lernen, die andere für uns gemacht haben. Nur wer sich mit Unfällen auseinandersetzt, wird die richtigen Antworten zur Unfallprävention erhalten“.

ÖBRD-Präsident Franz Lindenberg betont: „Fehler im Gebirge sind dazu da, um daraus zu lernen. Erhobene Zeigefinger nützen wenig, fundierte Analysen sehr viel.“

Hans Ebner, oberster Alpinpolizist, unterstreicht : „Alpinpolizisten sind selbst leidenschaftliche Bergsteiger. Die Ergebnisse ihrer Ermittlungstätigkeiten können dazu beitragen, den Alpinsport sicherer zu gestalten.“

Für Karl Gabl stehen Information und Sensibilisierung der Bergsportler im Mittelpunkt: „Nur dadurch können wir die Zahl der Alpinunfälle noch weiter reduzieren.“

analyse:berg erscheint zwei Mal jährlich.


Nach oben